grießig

GrammatikAdjektiv
Worttrennunggrie-ßig
WortzerlegungGrieß-ig
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

(fein)körnig
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Grieß · grießig · grießeln
Grieß m. ‘geschälte und gemahlene Getreidekörner, grobkörniger Sand’, ahd. grioʒ (8. Jh.), mhd. grieʒ ‘Sand(korn), Ufersand, Ufer’, asächs. griot, mnd. grēt, mnl. griet, aengl. grēot, engl. grit, anord. grjōt ‘Kies’, schwed. gryt ‘Steinhaufen’ stellen sich mit ↗groß, ↗Grütze (s. d.) und den außergerm. Verwandten russ. grúda (груда) ‘großer Haufen’, lit. grū́das ‘Korn’ zu ie. *ghrēud-, Erweiterung der Wurzel ie. *gher- ‘hart worüber streichen, zerreiben’ (s. auch ↗grauen). Im Sinne von ‘gemahlenes Getreide’ ist Grieß seit dem 15. Jh. bezeugt. grießig Adj. ‘feinkörnig’, mhd. grieʒec; grießeln Vb. ‘körnig werden, bröckeln’ (17. Jh.).
Zitationshilfe
„grießig“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/grießig>, abgerufen am 22.11.2019.

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