Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

großmachen

Worttrennung groß-ma-chen
Duden, GWDS, 1999

Bedeutung

umgangssprachlich sich rühmen; prahlen; sich wichtig machen

Verwendungsbeispiele für ›großmachen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Er geht lieber den umgekehrten Weg und versucht, unbekannte Männer großzumachen. [Die Welt, 10.03.1999]
Auch Bertelsmann hat sich schon einmal daran versucht, Vox richtig großzumachen. [Süddeutsche Zeitung, 13.06.1998]
Wenn man ein Thema nicht großmachen will, dann erwidert man gar nichts. [Die Welt, 11.12.2004]
Bergmannssohn Sir John Hall hat die Elf seiner Stadt großgemacht und das Schloß des früheren Grubenbesitzers gekauft. [Süddeutsche Zeitung, 10.05.1996]
Schon Helmut Schmidt neigte dazu, sich das Aufkommen der Grünen damit zu erklären, daß das Fernsehen sie großgemacht habe. [Die Zeit, 14.10.1983, Nr. 42]
Zitationshilfe
„großmachen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/gro%C3%9Fmachen>.

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