großmachen

Worttrennunggroß-ma-chen
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

umgangssprachlich sich rühmen; prahlen; sich wichtig machen

Verwendungsbeispiele für ›großmachen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Er geht lieber den umgekehrten Weg und versucht, unbekannte Männer großzumachen.
Die Welt, 10.03.1999
Auch Bertelsmann hat sich schon einmal daran versucht, Vox richtig großzumachen.
Süddeutsche Zeitung, 13.06.1998
Wenn man ein Thema nicht großmachen will, dann erwidert man gar nichts.
Die Welt, 11.12.2004
Schon Helmut Schmidt neigte dazu, sich das Aufkommen der Grünen damit zu erklären, daß das Fernsehen sie großgemacht habe.
Die Zeit, 14.10.1983, Nr. 42
Das hat den Fischer großgemacht, als er seine für hiesige Verhältnisse aufmüpfige Rede gegen Wörner und für den General Kießling gehalten hat.
konkret, 1987
Zitationshilfe
„großmachen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/gro%C3%9Fmachen>, abgerufen am 26.02.2020.

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