grobianisch

Worttrennunggro-bi-anisch · gro-bia-nisch (computergeneriert)
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

in der Art eines Grobians; wie ein Grobian sich verhaltend

Verwendungsbeispiele für ›grobianisch‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Vom griechisch-französischen Sittenbild haben sich nur grobianische Reste ins Alpenländische gerettet.
Süddeutsche Zeitung, 19.08.2000
Anmutig dargestellt ist eine junge Frau, die auf dem Igel reitet, weniger geglückt eine Fortuna, grobianisch eine Alte mit nacktem Hinterteil.
o. A.: Lexikon der Kunst - S. In: Olbrich, Harald (Hg.), Lexikon der Kunst, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1994], S. 28652
Hier entstellte sich ein Mensch in seiner ganzen grobianischen Plebejerhaftigkeit zur Kenntlichkeit.
Die Welt, 24.09.2005
Nicht jede Zeit hat dem Pamphletisten alle Narrenfreiheit gelassen wie die grobianischen Epochen.
Die Zeit, 09.11.1984, Nr. 46
Der grobianische Menschenverstand verwandelt den Klassenunterschied in den "Längenunterschied des Geldbeutels" und den Klassengegensatz in "Handwerkshader".
Dahrendorf, Ralf: Soziale Klassen und Klassenkonflikt in der industriellen Gesellschaft, Stuttgart: Enke 1957, S. 6
Zitationshilfe
„grobianisch“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/grobianisch>, abgerufen am 26.01.2020.

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