Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

grundlegen

Grammatik Verb
Worttrennung grund-le-gen
Wortzerlegung Grund legen
Wortbildung  mit ›grundlegen‹ als Erstglied: grundlegend
Duden, GWDS, 1999

Bedeutung

selten den Grund zu etw. legen

Verwendungsbeispiele für ›grundlegen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Diese kann lediglich das Interesse wecken und die Fähigkeit grundlegen, sich eigenständig Wissen auf allen möglichen Gebieten anzueignen. [Süddeutsche Zeitung, 06.02.1999]
Solch ein System kann leicht und grundlegend verwirren und deshalb wird es auch immer wieder diskutiert. [Süddeutsche Zeitung, 14.01.2003]
Offen ist, ob die neuen IWF‑Gelder die Lage grundlegen bessern können. [Süddeutsche Zeitung, 10.01.1998]
Sein Leben und Wirken, durch das die Kirche grundgelegt wird, ist darum Voraussetzung ihrer Geschichte. [Baus, Karl: Von der Urgemeinde zur frühchristlichen Großkirche. In: Jedin, Hubert (Hg.) Handbuch der Kirchengeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1962], S. 338]
In speziellen Vorschriften sind grundgelegt und teilweise näher geordnet die freiwilligen Zuwendungen. [Kleinstück, E.: Finanzwesen. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1958], S. 4982]
Zitationshilfe
„grundlegen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/grundlegen>.

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