Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

gutsherrlich

Grammatik Adjektiv
Worttrennung guts-herr-lich
Wortzerlegung Gutsherr -lich
eWDG

Bedeutung

siehe auch Herr (3)

Typische Verbindungen zu ›gutsherrlich‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›gutsherrlich‹.

Verwendungsbeispiele für ›gutsherrlich‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Es zog ihn zurück zu seinen Büchern und zu seinen gutsherrlichen Pflichten. [Suttner, Bertha von: Martha's Kinder. In: Deutsche Literatur von Frauen, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1902], S. 3921]
Fortziehen durften sie nicht, heiraten konnten sie nur mit gutsherrlicher Genehmigung. [Die Zeit, 06.02.2012, Nr. 06]
Dagegen sind die geschichtlich‑sozialen Momente, insbesondere die bäuerlichen und gutsherrlichen Verhältnisse der älteren Zeit, nicht berücksichtigt. [Jahresberichte für deutsche Geschichte, 1928, S. 412]
Ernst herrsche »gutsherrlich« und spalte, hieß es vom dortigen Landeschef. [Die Zeit, 17.05.2010, Nr. 20]
Die gutsherrliche Kontraktwirtschaft mit der ständigen Gebundenheit erschien ihnen noch schlimmer als ihre eigene Not. [Rehbein, Franz: Das Leben eines Landarbeiters. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1911], S. 44870]
Zitationshilfe
„gutsherrlich“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/gutsherrlich>.

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