gutsherrlich

GrammatikAdjektiv
Worttrennungguts-herr-lich (computergeneriert)
WortzerlegungGutsherr-lich
eWDG, 1969

Bedeutung

siehe auch Herr (3)

Typische Verbindungen
computergeneriert

bäuerlich

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›gutsherrlich‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Es zog ihn zurück zu seinen Büchern und zu seinen gutsherrlichen Pflichten.
Suttner, Bertha von: Martha's Kinder. In: Deutsche Literatur von Frauen, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1902], S. 3921
Fortziehen durften sie nicht, heiraten konnten sie nur mit gutsherrlicher Genehmigung.
Die Zeit, 06.02.2012, Nr. 06
Dagegen sind die geschichtlich-sozialen Momente, insbesondere die bäuerlichen und gutsherrlichen Verhältnisse der älteren Zeit, nicht berücksichtigt.
Jahresberichte für deutsche Geschichte, 1928, S. 412
Die gutsherrliche Kontraktwirtschaft mit der ständigen Gebundenheit erschien ihnen noch schlimmer als ihre eigene Not.
Rehbein, Franz: Das Leben eines Landarbeiters. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1911], S. 44870
Hinter den gelben Mauern standen auch Obstbäume, auf ehemaligem gutsherrlichen Boden.
Morgner, Irmtraud: Rumba auf einen Herbst, Hamburg u. a.: Luchterhand 1992 [1965], S. 45
Zitationshilfe
„gutsherrlich“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/gutsherrlich>, abgerufen am 14.12.2019.

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