guttun

GrammatikVerb
Aussprache
Worttrennunggut-tun (computergeneriert)
Wortzerlegungguttun
eWDG, 1969

Bedeutungen

1.
etw. tut jmdm. gutetw. hat eine angenehme Wirkung auf jmdn.
Beispiele:
eine Tasse Kaffee, ein heißes Bad wird dir guttun
die frische Luft hat ihr gutgetan
diese Tropfen taten ihr immer gut
2.
umgangssprachlich jmd. tut nicht gutjmd. arbeitet und lebt nicht ordentlich und anständig
Beispiele:
in der Schule, Lehre nicht guttun
er hat auch dort nicht gutgetan
3.
umgangssprachlich es tut nicht gutes ist nicht gut
Beispiel:
es tut nicht gut, wenn die Kinder zu sehr sich selbst überlassen sind

Thesaurus

Synonymgruppe
(jemandem) zu Hilfe kommen (passiv) · (sich) vorteilhaft auswirken (für) · ↗(zu etwas) dienen · ↗aufwerten · ↗begünstigen · ↗bereichern · ↗fördern · guttun · ↗nutzen · ↗nützen · zu jemandes Vorteil gereichen · ↗zugutekommen  ●  (jemandem) in die Arme spielen  ugs. · (jemandem) in die Hände spielen  ugs. · (jemandem) in die Karten spielen  ugs.
Assoziationen
  • Nutzen haben von · Nutzen ziehen aus · einen Vorteil haben von · ↗profitieren
Synonymgruppe
(jemandem) guttun · ↗(jemandem) schmeicheln · Balsam für jemandes Seele sein · Musik in jemandes Ohren (sein)  ●  (das) hört sich gut an  floskelhaft · Ich könnte dir stundenlang zuhören.  Spruch, ironisierend · gerne hören  Hauptform · (das) klingt gut  ugs., Spruch · (jemandem) runtergehen wie Öl  ugs.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Es hat ihr sehr gutgetan, mit ihrem Papa zusammen zu sein.
Bild, 14.02.2006
Insgesamt haben die Veränderungen, die für diese Präsentation vorgenommen wurden, dem Haus, das arg verbaut war, gutgetan.
Der Tagesspiegel, 10.09.1998
Mir hätte das echt gutgetan, daneben zu sitzen, wenn Arne fertig gemacht wird.
Merian, Svende: Der Tod des Märchenprinzen, Hamburg: Buntbuch-Verl. 1980 [1980], S. 173
Das Leben fernab der Stadt und bei seiner Tochter schien ihm gutzutun.
Zwerenz, Gerhard: Die Ehe der Maria Braun, München: Goldmann 1979, S. 85
Und auch diesem Ungläubigen wird es guttun, denn er soll wissen, was er verpaßt hat.
Hilsenrath, Edgar: Das Märchen vom letzten Gedanken, München: Piper 1989, S. 619
Zitationshilfe
„guttun“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/guttun>, abgerufen am 20.03.2019.

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