höchststehend

GrammatikAdjektiv
Worttrennunghöchst-ste-hend
Wortzerlegunghöchst-stehend
Duden GWDS, 1999

Bedeutungen

a)
die höchste (gesellschaftliche) Stellung innehabend, den höchsten (geistigen) Rang besitzend
b)
die höchste Qualität aufweisend

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Als Hersteller wurden die künstlerisch höchststehenden Betriebe, unter ihnen Nymphenburg, ausgewählt.
Süddeutsche Zeitung, 1995 [1945]
Die deutschen Anhänger der Rassenlehre glaubten in der germanischen Rasse die "höchststehende" von allen zu erkennen.
Die Zeit, 21.06.1996, Nr. 26
Deutschland behielt nach wie vor die an Integrität, Bildung, Gewissenhaftigkeit und Intelligenz höchststehende militärische und zivile Bürokratie der Welt.
Weber, Max: Parlament und Regierung im neugeordneten Deutschland. In: Weber, Marianne (Hg.) Gesammelte Politische Schriften, München: Drei Masken Verl. 1921 [1918], S. 146
Die Trauerode von 1727 (in Oden der Deutschen Ges.) ist mit ihrem sonst nur selten anzutreffenden Reichtum herzlicher Wendungen einer der höchststehenden Gottschedschen Texte.
Serauky, Walter u. Haase, Hans: Gottsched (Familie). In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1956], S. 29254
Zitationshilfe
„höchststehend“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/höchststehend>, abgerufen am 18.09.2019.

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