habituell

GrammatikAdjektiv
Aussprache
Worttrennungha-bi-tu-ell (computergeneriert)
HerkunftLatein
WortzerlegungHabitus-uell
eWDG, 1969

Bedeutungen

1.
Psychologie zum Habitus eines Menschen gehörend, den Habitus eines Menschen betreffend
2.
österreichisch gewohnheitsmäßig, ständig
Beispiel:
ein Teilchen ... von seiner geradezu habituell gewordenen Bemühung um die eigene Vergangenheit [DodererStrudlhofstiege313]

Thesaurus

Synonymgruppe
außen · habituell · ↗äußerlich
Synonymgruppe
aus Gewohnheit · aus alter Gewohnheit · ↗gewohnheitsmäßig · nach alter Gewohnheit  ●  habituell  geh. · ↗notorisch  geh.
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Gnade Verhalten geworden

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›habituell‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Aber nach 30 Jahren sind sie selbst ziemlich bürgerlich geworden, inhaltlich wie habituell.
Die Zeit, 26.04.2013, Nr. 18
Der DDR waren sie politisch verbunden, doch mehrheitlich nicht habituell.
Der Tagesspiegel, 06.07.2001
Nur aus ihrem habituellen Vorherrschen entwickeln sich dann die entsprechenden Charaktere.
Jung, Carl Gustav: Psychologische Typen. In: ders., Gesammelte Werke, Bd. VI, Zürich u. a.: Rascher 1967 [1921], S. 298
Gegenüber jenen aktuellen und peripheren Äußerungen des Charakters besitzen sie habituelle und zentrale Wertigkeit.
Vetter, A.: Charakterologie. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1957], S. 20564
In der Phase der Entladung soll das Kind primär von seinen habituellen Störmotiven befreit werden.
Werner, Reiner: Das verhaltensgestörte Kind, Berlin: Dt. Verl. d. Wiss. 1973 [1967], S. 187
Zitationshilfe
„habituell“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/habituell>, abgerufen am 07.12.2019.

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