Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

habituell

Grammatik Adjektiv
Aussprache 
Worttrennung ha-bi-tu-ell
Wortzerlegung Habitus -uell
Herkunft Latein
eWDG

Bedeutungen

1.
Psychologie zum Habitus eines Menschen gehörend, den Habitus eines Menschen betreffend
2.
österreichisch gewohnheitsmäßig, ständig
Beispiel:
ein Teilchen … von seiner geradezu habituell gewordenen Bemühung um die eigene Vergangenheit [ DodererStrudlhofstiege313]

Thesaurus

Synonymgruppe
außen · habituell · äußerlich
Synonymgruppe
aus Gewohnheit · aus alter Gewohnheit · gewohnheitsmäßig · nach alter Gewohnheit  ●  habituell  geh. · notorisch  geh.
Assoziationen

Typische Verbindungen zu ›habituell‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›habituell‹.

Verwendungsbeispiele für ›habituell‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Nur aus ihrem habituellen Vorherrschen entwickeln sich dann die entsprechenden Charaktere. [Jung, Carl Gustav: Psychologische Typen. In: ders., Gesammelte Werke, Bd. VI, Zürich u. a.: Rascher 1967 [1921], S. 298]
Aber nach 30 Jahren sind sie selbst ziemlich bürgerlich geworden, inhaltlich wie habituell. [Die Zeit, 26.04.2013, Nr. 18]
Der DDR waren sie politisch verbunden, doch mehrheitlich nicht habituell. [Der Tagesspiegel, 06.07.2001]
Es bedeutet fürs erste, auf eine habituelle falsche Herabsetzung zu verzichten. [Die Zeit, 16.09.1999, Nr. 38]
Sie sind sich habituell fremd, sprechen eine andere Sprache, mißtrauen sich mitunter schon jahrzehntelang. [Die Welt, 20.09.2005]
Zitationshilfe
„habituell“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/habituell>.

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