handgeschöpft

GrammatikAdjektiv
Aussprache
Worttrennunghand-ge-schöpft
formal verwandt mitschöpfen
eWDG, 1969

Bedeutung

mit der Hand aus dem Papierbrei geschöpft
Beispiel:
handgeschöpftes Büttenpapier

Typische Verbindungen
computergeneriert

Büttenpapier Japanpapier Papier Papiere Schokolade

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›handgeschöpft‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die Probe ist erst mit der maschinellen Herstellung des Papiers aufgekommen; beim handgeschöpften Büttenpapier war sie nicht nötig.
Röhrich, Lutz: Nagelprobe. In: Lexikon der sprichwörtlichen Redensarten [Elektronische Ressource], Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1994], S. 4223
Zunächst trug sie alten Ruß, der sich auf Spinnweben unter den Dächern halbverfallener Häuser abgelagert hatte, mit handgeschöpftem Papier ab.
Der Tagesspiegel, 27.05.1999
Eine Papierstraße, die den Weg vom Baum zum fertigen Bogen zeigt, weiht in die Kunst der handgeschöpften Papiererzeugung ein.
Süddeutsche Zeitung, 19.10.1995
Er schuf das charakteristische Flaschenetikett, eine Urkunde aus handgeschöpftem Büttenpapier mit gotischer Schrift.
Hars, Wolfgang: Nichts ist unmöglich! Lexikon der Werbesprüche, München: Piper 2001 [1999], S. 204
Den ersten Druck, Goethes »Römische Elegien«, druckte Poeschel selbst auf der Handpresse auf handgeschöpftem Bütten von Zanders.
o. A.: Lexikon der Kunst - J. In: Olbrich, Harald (Hg.), Lexikon der Kunst, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1991], S. 14995
Zitationshilfe
„handgeschöpft“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/handgeschöpft>, abgerufen am 14.11.2019.

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