hassvoll

GrammatikAdjektiv
Aussprache
Worttrennunghass-voll
WortzerlegungHass-voll
Ungültige Schreibunghaßvoll
Rechtschreibregeln§ 2
eWDG, 1969 und DWDS, 2017

Bedeutung

gehoben
Beispiel:
Kaum ein Thema führt unter Eltern so schnell zu hassvollen Auseinandersetzungen wie die Frage der frühen Einschulung [ihres Kindes]. [Die Zeit, 12.04.2006, Nr. 16]Quelle: DWDS, 2017

Den originalen WDG-Artikel können Sie hier anschauen.

Typische Verbindungen
computergeneriert

bitter

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›hassvoll‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Blitzschnell dreht es sich um und schaut mit blitzenden Augen, hassvoll zu seinem feigen Angreifer, einem gleichgroßen rothaarigen Kind, hinüber.
Süddeutsche Zeitung, 02.06.2001
Vater und Sohn standen sich eine Weile düster und haßvoll gegenüber.
Marchwitza, Hans: Roheisen, Berlin: Verlag Tribüne Berlin 1955, S. 215
Dabei sah ich den trüben, haßvollen Blick seiner kleinen, schrägstehenden Augen auf mich gerichtet.
Hermlin, Stephan: Abendlicht, Leipzig: Reclam 1981 [1979], S. 92
Nichts an diesem Vorgang, an den Erlebnissen dieser Flucht ist bemerkenswert, der haßvolle Unterton jedoch, mit dem sie geschildert werden, verdient Aufmerksamkeit.
Die Zeit, 04.12.1964, Nr. 49
Dieser Hinweis auf seine unerfüllt gebliebene Leidenschaft für Charlotte als Begründung für haßvolles Handeln berührte Cornelie indessen eher unheimlich als versöhnend.
Seidel, Ina: Das Wunschkind, Frankfurt a. M. u. a.: Ullstein 1987 [1930], S. 906
Zitationshilfe
„hassvoll“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/hassvoll>, abgerufen am 20.11.2019.

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