hatschen

Worttrennunghat-schen (computergeneriert)
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

bayrisch, österreichisch, umgangssprachlich
a)
lässig, schleppend gehen; schlendern
b)
hinken
c)
salopp gehen, laufen

Thesaurus

Synonymgruppe
(ein) Bein nachziehen · ↗hinken · ↗humpeln · ↗lahmen  ●  hatschen  ugs. · ↗watscheln  ugs.
Assoziationen
  • verletztes Bein  ●  ↗Hinkebein  ugs. · kaputtes Bein  ugs.
  • Hinkebein · steifes Bein
  • einwärtsgehen · mit einwärtsgerichteten Füßen gehen  ●  ↗onkeln  ugs. · über den Onkel gehen  ugs.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

In Wien nennt man es hatschen, und Markus Kauffmann stammt aus Wien.
Der Tagesspiegel, 20.10.2000
Aber man trifft sie in Kipsdorf nirgends in großer Fahrt, immer nur hatschend.
Klemperer, Victor: [Tagebuch] 1924. In: ders., Leben sammeln, nicht fragen wozu und warum, Berlin: Aufbau-Taschenbuch-Verl. 2000 [1924], S. 12
Der Tiroler Gastarbeiter hatscht in die Wirtschaft hinein - und schon kennt ihn jeder, den Brenner Hans aus Innsbruck.
Süddeutsche Zeitung, 18.05.1994
So einer war der Herr Otto nicht, der früher watschelnd durch das Café Grillparzer hatschte und nach dessen Schließung ins "Schopenhauer" wechselte.
Süddeutsche Zeitung, 17.03.2001
Zitationshilfe
„hatschen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/hatschen>, abgerufen am 17.10.2019.

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