hegemonial

GrammatikAdjektiv
Worttrennunghe-ge-mo-ni-al
Wortbildung mit ›hegemonial‹ als Erstglied: ↗Hegemonialstaat

Thesaurus

Synonymgruppe
hegemonial · vorherrschaftlich

Typische Verbindungen zu ›hegemonial‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

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Verwendungsbeispiele für ›hegemonial‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Nach der Revolution des Jahres 1989 hat das Denken in diesen Traditionen wieder eine hegemoniale Position in der Öffentlichkeit des Landes erobert.
Süddeutsche Zeitung, 13.04.1994
Daß es anders kam, hindert uns nicht, im Hinblick auf andere lebende Sprachen ein hegemoniales Verhalten an den Tag zu legen.
Die Zeit, 26.09.1980, Nr. 40
Das ständig erstarkende Reich gewann schon in der ersten Jahrhunderthälfte gegenüber den andern, auf der Insel wohnenden Völkern eine hegemoniale Stellung.
o. A.: Die mittelalterliche Kirche. In: Jedin, Hubert (Hg.) Handbuch der Kirchengeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1966], S. 4036
Und eine staatliche Selbstbehauptung war zu dieser Zeit offenbar ebenso für Frankreich wie für Habsburg nur in einem hegemonialen Zusammenfassen von übernationalem Zuschnitt denkbar.
Lutz, Heinrich: Der politische und religiöse Aufbruch Europas im 16. Jahrhundert. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1964], S. 1372
In den meisten Fällen aber bestand das Staatsgebiet aus dem festen Kern und dem je nach Kriegsglück fluktuierenden hegemonialen Eroberungsraum.
Jahn, Janheinz: Afrika. Der neue Partner in der Weltgeschichte. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1965], S. 28240
Zitationshilfe
„hegemonial“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/hegemonial>, abgerufen am 03.04.2020.

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