hei

GrammatikAusruf
Aussprache
eWDG, 1969

Bedeutung

umgangssprachlich
a)
drückt Freude, Jubel aus
Beispiele:
hei, war das ein Spaß, Fest!
hei, wie sie alle sangen, tanzten!
b)
drückt Ermunterung zu etw. aus
Beispiel:
He-hei! wer wirft den ersten Stein [FusseneggerAntlitz202]
c)
drückt Verwunderung aus
Beispiel:
»Hei, wer spricht denn von Herausholen?« sagte Pineiß etwas furchtsam, führe mich einmal hin und zeige mir den Schatz [G. KellerSeldwyla6,274]
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

hei · heisa! · juchhei! · juchheisa!
hei Interjektion Ausruf der Freude, des Vergnügens, der Ermunterung, der Begrüßung, mhd. hei. Verstärkt (17. Jh.) in den Jubelrufen heisa! (vgl. sa! sa! aufmunternder Lockruf für Jagdhunde; s. auch ↗Tausendsassa) und juchhei!, juchheisa! (s. ↗jauchzen).

Verwendungsbeispiele für ›hei‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Yang war ein "Schwarzer Gast", ein HEI KE, so haben die Chinesen das englische Wort "Hacker" übersetzt.
Süddeutsche Zeitung, 21.10.1998
Daneben ist die HEI Hamburger Existenzgründer Initiative für kaufmännische Fragen wichtig.
Die Welt, 28.06.2000
Genau hier setzt die Hamburger Initiative für Existenzgründungen und Innovationen (HEI) an.
Süddeutsche Zeitung, 27.01.1995
Auch die Hamburger Existenzgründungsinitiative (HEI) hilft beim Weg in die Selbständigkeit.
Bild, 08.01.1998
Viele Größen aus Politik und Wirtschaft haben am Genfer Hochschulinstitut für internationale Studien (HEI) studiert, auch der Generalsekretär der Vereinten Nationen, Kofi Annan.
Der Tagesspiegel, 31.01.2001
Zitationshilfe
„hei“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/hei>, abgerufen am 10.04.2020.

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