Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

heidi

Grammatik Interjektion
Aussprache 
Worttrennung hei-di

Bedeutungsübersicht+

  1. 1. [umgangssprachlich] zur Kennzeichnung eines schnellen und unbeschwerlichen Vorgangs
  2. 2. [salopp] ⟨heidi gehen⟩ verlorengehen, abhandenkommen
eWDG

Bedeutungen

1.
umgangssprachlich zur Kennzeichnung eines schnellen und unbeschwerlichen Vorgangs
Beispiele:
heidi, und ab
heidi und los ging's
und heidi, waren wir da
ab heidi!
dann aber ging's, den nordöstlichen Wind im Rücken, heidi bis Engensen [ Löns7,29]
2.
salopp heidi gehenverlorengehen, abhandenkommen
Beispiele:
das ganze Geld ist heidi gegangen
die Tasche ist in dem Gedränge heidi gegangen

Verwendungsbeispiele für ›heidi‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Da war 's Zeit, und in derselben Nacht bin ich heidi, pst, pst, widewitt, witt, witt! [Stehr, Hermann: Der Heiligenhof, München: List 1952 [1918], S. 616]
Zitationshilfe
„heidi“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/heidi>.

Weitere Informationen …

alphabetisch vorangehend alphabetisch nachfolgend
heidenmäßig
heidenchristlich
heiden-
heiapopeia
heia
heidnisch
heikel
heiklig
heil
heilbar