heidi

GrammatikAusruf
Aussprache
Worttrennunghei-di

Bedeutungsübersicht+

  1. 1. [umgangssprachlich] zur Kennzeichnung eines schnellen und unbeschwerlichen Vorgangs
  2. 2. [salopp] ⟨heidi gehen⟩ verlorengehen, abhandenkommen
eWDG, 1969

Bedeutungen

1.
umgangssprachlich zur Kennzeichnung eines schnellen und unbeschwerlichen Vorgangs
Beispiele:
heidi, und ab
heidi und los ging's
und heidi, waren wir da
ab heidi!
dann aber ging's, den nordöstlichen Wind im Rücken, heidi bis Engensen [Löns7,29]
2.
salopp heidi gehenverlorengehen, abhandenkommen
Beispiele:
das ganze Geld ist heidi gegangen
die Tasche ist in dem Gedränge heidi gegangen

Verwendungsbeispiel für ›heidi‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Da war 's Zeit, und in derselben Nacht bin ich heidi, pst, pst, widewitt, witt, witt!
Stehr, Hermann: Der Heiligenhof, München: List 1952 [1918], S. 616
Zitationshilfe
„heidi“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/heidi>, abgerufen am 28.03.2020.

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