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heiklig

Grammatik Adjektiv
Aussprache 
Worttrennung heik-lig
Wortzerlegung heikel -ig
eWDG

Bedeutung

veraltet Synonym zu heikel

Thesaurus

Synonymgruppe
heiklig  österr., bayr. · wählerisch (beim Essen)  Hauptform · (g)schnädderfräsig  ugs., schweiz. · gnäschig  ugs., fränk. · haklich  ugs., österr. · heikel  ugs., bayr., Hauptform · kiebisch  ugs., sächsisch · klott  ugs., moselfränkisch · krüsch  ugs., norddeutsch · käbsch  ugs., sächsisch · mäkelig  ugs., Hauptform, norddeutsch, ostdeutsch · pingelig  ugs., rheinisch · schlauchig  ugs., rheinisch · schleckig  ugs., schwäbisch · schnäkig  ugs., pfälzisch
Assoziationen
  • (sich) das Beste herauspicken · (sich) die besten Stücke herauspicken  ●  (die) Spreu vom Weizen trennen  fig. · guten ins Töpfchen, die schlechten ins Kröpfchen (tun)  Spruch · sich die Rosinen aus dem Kuchen picken  fig. · sich die Rosinen herauspicken  fig. · sich die Rosinen vom Kuchen herauspicken  fig.
  • Schleckermaul · jemand, der gerne Süßigkeiten isst  ●  Leckermaul  ugs., Hauptform · Leckermäulchen  ugs. · Naschkatze  ugs. · Schmecklecker  ugs., ruhrdt., regional · Zuckermaul  ugs. · Zuckermäulchen  ugs. · süßer Zahn  ugs.
  • anspruchsvoll · das Beste ist gerade gut genug · kritisch · wählerisch  ●  spitzfingrig  fig. · krüsch  ugs., regional · schneubisch  ugs., regional
Synonymgruppe
bedenklich · brenzlich · brenzlig · brisant · delikat · heikel · knifflig · kritisch · mit Vorsicht zu genießen · neuralgisch · nicht geheuer · nicht unbedenklich · prekär · problematisch · problembehaftet · schwierig · verfänglich  ●  heiklig  veraltet · spinös  veraltend · haarig  ugs. · nicht (ganz) ohne  ugs.

Typische Verbindungen zu ›heiklig‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›heiklig‹.

Verwendungsbeispiele für ›heiklig‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

In der Schule über moderne Literatur zu sprechen, war das nicht heikel? [Feuchtwanger, Lion: Die Geschwister Oppermann, Berlin: Aufbau-Taschenbuch-Verl. 2001 [1933], S. 23]
Auf dem Gebiet der schönen Künste war dies ein besonders heikles Unterfangen. [Tapié, Victor-Lucien: Das Zeitalter Ludwigs XIV. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1964], S. 1983]
Das ist heikel, denn auch andererseits bewundert der Dichter im Werk sich selbst. [Schuh, Franz: Schreibkräfte, Köln: DuMont 2000, S. 80]
Für den, der wirklich etwas erledigen will, wird es allerdings heikel. [C't, 2000, Nr. 9]
Ist dieses Insistieren auf "meine schwarzen Leser" nicht ziemlich heikel, wenn nicht gar falsch? [Die Zeit, 13.02.1998, Nr. 8]
Zitationshilfe
„heiklig“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/heiklig>.

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