heimatlos

GrammatikAdjektiv
Aussprache
Worttrennunghei-mat-los
WortzerlegungHeimat-los
Wortbildung mit ›heimatlos‹ als Erstglied: ↗Heimatlosigkeit
eWDG, 1969

Bedeutung

ohne Heimat

Thesaurus

Synonymgruppe
nirgends zu Hause · nirgendwo zu Hause · ohne ein (wirkliches) Zuhause  ●  heimatlos  fig. · ↗unbehaust  geh., fig. · ungeborgen  geh., selten
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Ausländer Bettler Erektion Flüchtling Galerie Geselle Held Hund Intellektuelle Jude Katze Konservative Liberale Linke Linker Nomade Palästinenser Rechte Seele Tier Vagabund Wanderer arm einsam entwurzelt ewig fühlen geworden irren umherirren

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›heimatlos‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die Künstler leben nicht nur im Exil, auch ihre Musik ist heimatlos.
Der Tagesspiegel, 30.11.2001
Aber der Dichter bleibt auch im Land der Juden heimatlos.
Süddeutsche Zeitung, 04.04.2000
Viele fühlen sich zwar heimatlos - aber sie sind es nicht.
Alt, Franz: Liebe ist möglich, München: Piper 1985, S. 196
Draußen prasselte der Regen gegen die Scheiben, er starrte hinaus in die Landschaft und fühlte sich verlassen, ausgestoßen, heimatlos.
Huch, Friedrich: Pitt und Fox, München: Langewiesche-Brandt 1910 [1909], S. 86
Augenblicklich sei er wieder einmal ein heimatloser und brotloser Geselle.
Huch, Ricarda: Der Dreißigjährige Krieg, Wiesbaden: Insel-Verl. 1958 [1914], S. 251
Zitationshilfe
„heimatlos“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/heimatlos>, abgerufen am 15.10.2019.

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