heimholen

Grammatik Verb
Aussprache 
Worttrennung heim-ho-len
Wortzerlegung heim-holen
eWDG

Bedeutung

jmdn. nach Hause holen
Beispiel:
ein Kind aus dem Internat heimholen
gehoben, verhüllend, übertragen
Beispiel:
ich bin sehr alt, und der Herr wird mich bald heimholen [ le FortPapst223]

Typische Verbindungen zu ›heimholen‹

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Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›heimholen‹.

Verwendungsbeispiele für ›heimholen‹

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An dem fraglichen Abend nun habe der Vater den Hund, der bei einem andern zum Spielen war, wieder heimholen wollen.
Süddeutsche Zeitung, 29.09.1998
Die Schwestern haben ihn dort herausgeholt, ihn heimgeholt ins elterliche Haus.
Die Zeit, 29.08.1986, Nr. 36
In jener Zeit kam der kleine Gymnasiallehrer aus Posen wieder, um mich als sein Weib heimzuholen in sein eigenes Nest.
Müller-Jahnke, Clara: Ich bekenne. In: Deutsche Literatur von Frauen, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1904], S. 9224
Die erste und letzte Garbe wird geschmückt, stehengelassen oder heimgeholt und aufbewahrt.
Wendel, A.: Erstlinge. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1958], S. 3369
Dass der Führer dieses Gebiet als deutsches Land heimholen konnte, das ist der Verdienst des sudetendeutschen Stammes.
o. A.: Kundgebung in Znaim anlässlich der Aufteilung sudetendeutscher Gebiete in NSDAP-Gaue Nieder- und Oberdonau, Schlesien und Bayerische Ostmark, 08.01.1939
Zitationshilfe
„heimholen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/heimholen>, abgerufen am 03.03.2021.

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