herübertragen

GrammatikVerb
Worttrennunghe-rü-ber-tra-gen · her-über-tra-gen
Wortzerlegungherüber-tragen
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

jmdn., etw. von dort drüben (über etw. Trennendes hinweg) hierher (zum Sprechenden) tragen

Typische Verbindungen zu ›herübertragen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›herübertragen‹.

Verwendungsbeispiele für ›herübertragen‹

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Die klare, stille Luft trug sie bis zu ihm herüber.
Courths-Mahler, Hedwig: Ich lasse dich nicht, Augsburg: Weltbild Verl. 1992 [1912], S. 177
Ein milder Wind wehte durchs Rund und der trug die Fetzen eines Liedes herüber, vom Bierstand her, wo letzte Reste verzehrt wurden.
Die Welt, 05.08.2004
Die feuchtwarme Luft trägt das tiefe Brummen eines Didgeridoo herüber.
Süddeutsche Zeitung, 06.04.1999
Der Wind trug ein langes wildes Juchzen und Peitschenknallen herüber.
Schaper, Edzard: Der Henker, Zürich: Artemis 1978 [1940], S. 20
Der warme Wind, den der Golfstrom herübertrug, war um ihn.
Morgner, Irmtraud: Rumba auf einen Herbst, Hamburg u. a.: Luchterhand 1992 [1965], S. 228
Zitationshilfe
„herübertragen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/her%C3%BCbertragen>, abgerufen am 10.04.2020.

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