Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

herabrufen

Grammatik Verb
Worttrennung he-rab-ru-fen · her-ab-ru-fen
Wortzerlegung herab- rufen
Duden, GWDS, 1999

Bedeutung

gehoben
1.
herunterrufen
2.
herabflehen

Verwendungsbeispiele für ›herabrufen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Sie rufen Rache auf ihre Peiniger herab, und manchmal vollziehen sie die Vergeltung auch selbst. [Bild, 27.07.1999]
Dem Gottlosen wird kein Mitleid entgegengebracht, sondern erbarmungsloser Haß verfolgt ihn, man ruft Zorn und Fluch Gottes auf ihn herab. [Baus, Karl: Von der Urgemeinde zur frühchristlichen Großkirche. In: Jedin, Hubert (Hg.) Handbuch der Kirchengeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1962], S. 320]
Du könntest Friede meinen und um so sicherer den Krieg auf dein Haupt herabrufen. [Die Zeit, 17.08.1950, Nr. 33]
Mit allerlei Riten und Beschwörungen wurde versucht, überirdische Segnungen auf Haus und Hof herabzurufen. [Süddeutsche Zeitung, 28.03.2002]
Er ruft nicht von einem Minarett herab, er predigt im afghanischen Hochgebirge, ewiges Schlachtfeld seit Alexander des Großen. [Der Tagesspiegel, 28.09.2001]
Zitationshilfe
„herabrufen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/herabrufen>.

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