herannehmen

GrammatikVerb
Worttrennunghe-ran-neh-men · her-an-neh-men (computergeneriert)
Wortzerlegungheran-nehmen
eWDG, 1969

Bedeutung

umgangssprachlich große Anforderungen an jmdn., etw. stellen
Beispiele:
der Auszubildende wurde tüchtig, hart herangenommen
sie nahmen ihre Tochter frühzeitig zur Hausarbeit heran
Er hatte mich sehr gründlich ... im mündlichen Examen herangenommen [BrugschArzt133]
[der Wagen verleitet dazu] scharf zu fahren, ohne daß man das Gefühl haben müßte, den Motor sonderlich heranzunehmen [Tageszeitung1957]

Verwendungsbeispiele für ›herannehmen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Wir nahmen sie sofort heran, wenn sie sich meldeten, und lobten sie auch bei kleinen Erfolgen.
Brumme, Gertrud-Marie: Muttersprache im Kindergarten, Berlin: Volk u. Wissen 1981 [1966], S. 99
Die mittleren Einkommen, die jetzt schon stark herangenommen werden, werden noch mehr belastet werden.
Süddeutsche Zeitung, 24.01.1997
Die Eltern von Sepp nahmen ihre Kinder dicht an sich heran.
Fichte, Hubert: Das Waisenhaus, Frankfurt a. M.: Fischer-Taschenbuch-Verl. 1988 [1965], S. 133
Sie haben sehr häufig den Benutzer gewechselt und wurden von ihren Fahrern zwar allgemein sachgemäß behandelt, oft aber doch recht hart herangenommen.
Dillenburger, Helmut: Das praktische Autobuch, Gütersloh: Bertelsmann 1965 [1957], S. 333
Die Aktiven beschuldigten die Trainer, die sie zu hart herangenommen hätten.
Die Zeit, 14.01.1957, Nr. 02
Zitationshilfe
„herannehmen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/herannehmen>, abgerufen am 28.03.2020.

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