heranschleichen

Worttrennunghe-ran-schlei-chen · her-an-schlei-chen
Wortzerlegungheran-schleichen
Duden GWDS, 1999

Bedeutungen

a)
in die Nähe von jmdm., etw., an den Ort des Sprechenden schleichen
b)
sich in die Nähe von jmdm., etw., an den Ort des Sprechenden schleichen

Thesaurus

Synonymgruppe
(sich) anpirschen · (sich) heranschleichen · schleichen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Dunkelheit Feind Jäger Katze Opfer Samtpfote Sohle Täter Wind heimlich langsam lautlos leise nachts schleichen unbemerkt vorsichtig

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›heranschleichen‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Unbemerkt hatte sich ein zweiter Täter an die zweifache Mutter herangeschlichen.
Bild, 02.02.2006
Dort schlichen sich zwei Männer, die als südländisch beschrieben werden, an ihn heran.
Süddeutsche Zeitung, 14.10.2003
So schlichen, glitten und sprangen sie durch die Büsche an uns heran.
Frenssen, Gustav: Peter Moors Fahrt nach Südwest, Berlin: Grote 1920 [1906], S. 73
Einmal muß sie, endlich einmal, einen Menschen finden, an den sie sich nicht vorsichtig heranzuschleichen braucht, ihn mit vielen raffinierten Mitteln zu gewinnen.
Feuchtwanger, Lion: Erfolg. In: ders., Gesammelte Werke in Einzelbänden, Bd. 6, Berlin: Aufbau-Verl. 1993 [1930], S. 926
Vielleicht hatte das Gefühl, daß irgend etwas unheimlich und zerstörerisch heranschleiche, ihn geängstigt, das Empfinden körperlichen Elends ihn schon bedrückt.
Boy-Ed, Ida: Vor der Ehe. In: Deutsche Literatur von Frauen, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1915], S. 3347
Zitationshilfe
„heranschleichen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/heranschleichen>, abgerufen am 22.10.2019.

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