heraufführen

GrammatikVerb
Aussprache
Worttrennunghe-rauf-füh-ren · her-auf-füh-ren
Wortzerlegungherauf-führen
eWDG, 1969

Bedeutungen

1.
jmdn. von (dort) unten nach (hier) oben führen
Beispiel:
wer hat Sie die Treppe heraufgeführt?
2.
gehoben etw. einleiten
Beispiele:
diese Revolution hat eine neue Epoche heraufgeführt
Atomkraft, die bereits ein neues Zeitalter für die Menschheit heraufzuführen scheint [KaschnitzHaus18]

Typische Verbindungen zu ›heraufführen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›heraufführen‹.

Verwendungsbeispiele für ›heraufführen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Erneut werden die Kräfte nicht deutlich, welche diese vielfältige bürgerliche Welt heraufführten und gerade damals grundsätzlich veränderten.
Die Zeit, 13.10.1989, Nr. 42
Die entscheidende Wendung aber führte G. Bohnes Buch »Das Wort Gottes und der Unterricht« (1929) herauf.
Bergmann, B.: Religionspädagogik. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1961], S. 31657
Zusammenarbeit auf praktischen Feldern zwischen Staaten in Ost und West hatte ihren eigenen Wert und konnte sogar mehr Sicherheit heraufführen.
Brandt, Willy: Erinnerungen, Berlin: Ullstein 1997 [1989], S. 422
In ihr führt die Magie der Renaissance den Höhepunkt herauf.
Benjamin, Walter: Ursprung des deutschen Trauerspiels. In: Tiedemann, Rolf u. Schweppenhäuser, Hermann (Hgg.) Gesammelte Schriften, Bd. 1,1, Frankfurt a. M.: Suhrkamp 1980 [1928], S. 319
Die Sammlung der geistigen Kräfte, die das Kommende heraufführen sollen, wird immer dringender.
Süddeutsche Zeitung, 31.10.2003
Zitationshilfe
„heraufführen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/herauff%C3%BChren>, abgerufen am 07.04.2020.

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