heraufkommen

GrammatikVerb
Aussprache
Worttrennunghe-rauf-kom-men · her-auf-kom-men (computergeneriert)
Wortzerlegungherauf-kommen
eWDG, 1969

Bedeutung

von (dort) unten nach (hier) oben kommen
a)
Beispiele:
eilig von unten, die Treppe, Straße heraufkommen
wollt ihr nicht heraufkommen?
bildlich
Beispiel:
Hier kam der Frühling nur zögernd herauf [ApitzNackt7]
b)
von unten ertönen
Beispiel:
vom Bach kommt Gesang, ein Rauschen herauf
c)
aufsteigen
Beispiele:
die Sonne, der Mond kommt herauf (= geht auf)
der Morgen kommt strahlend herauf (= bricht an)
ein heraufkommendes (= nahendes, heranziehendes) Gewitter
übertragen
Beispiele:
das heraufkommende Jahrhundert
weil ich früher ... sah, wer und was da heraufkam [Th. Mann12,755]

Typische Verbindungen zu ›heraufkommen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›heraufkommen‹.

Verwendungsbeispiele für ›heraufkommen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Von oben herunter kommen die Autos schneller als von unten herauf.
Süddeutsche Zeitung, 31.07.2004
Und jetzt waren sie da und jetzt kamen sie gleich herauf.
Walter, Otto F.: Der Stumme, München: Kösel 1959, S. 99
Plötzlich kommen sie alle aus dem Garten ins Haus herauf.
Die Zeit, 19.03.1953, Nr. 12
Seit dem frühen Morgen kam sie häufig zu uns herauf.
Klemperer, Victor: [Tagebuch] 1942. In: ders., Ich will Zeugnis ablegen bis zum letzten, Berlin: Aufbau-Taschenbuch-Verl. 1999 [1942], S. 214
Er fühlte einen großen Zorn heraufkommen und versuchte es im Guten.
Canetti, Elias: Die Blendung, München: Hanser 1994 [1935], S. 83
Zitationshilfe
„heraufkommen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/heraufkommen>, abgerufen am 07.04.2020.

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