Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

herausfeilen

Grammatik Verb
Worttrennung he-raus-fei-len · her-aus-fei-len
Wortzerlegung heraus- feilen

Verwendungsbeispiele für ›herausfeilen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

In einer staatlichen Waffenfabrik hatte man die argentinischen Wappen herausgefeilt. [Süddeutsche Zeitung, 08.06.2001]
In meinem neuen Leben war das die erste Schulaufgabe: ein formloses Stück Eisen mit dem Meißel zu bearbeiten und einen mathematisch genauen Würfel herauszufeilen. [Ganghofer, Ludwig: Lebenslauf eines Optimisten. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1911], S. 18446]
In der Waffenfabrik waren zuvor die Wappen der argentinischen Armee herausgefeilt worden. [Süddeutsche Zeitung, 26.04.2001]
Schraubmedaillen und ‑taler, seit dem 16. Jh. übliche zersägte größere Silbermedaillen oder Taler, deren Innenkern herausgefeilt und deren Kante innen mit einer Verschraubung versehen wurde. [o. A.: Lexikon der Kunst – S. In: Olbrich, Harald (Hg.), Lexikon der Kunst, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1994], S. 34444]
Zitationshilfe
„herausfeilen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/herausfeilen>.

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