herauskönnen

GrammatikVerb
Aussprache
Worttrennunghe-raus-kön-nen · her-aus-kön-nen
Wortzerlegungheraus-können
eWDG, 1969

Bedeutung

umgangssprachlich nach draußen gelangen können
Beispiel:
jmd. hatte die Tür verschlossen, und keiner konnte heraus
übertragen
Beispiel:
nicht aus seiner Haut herauskönnen (= seinen Standpunkt nicht aufgeben, seine Eigenart nicht verleugnen können)

Typische Verbindungen zu ›herauskönnen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Haut mehr

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›herauskönnen‹.

Verwendungsbeispiele für ›herauskönnen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Der Mann ist verzweifelt, aus den Torturen nicht herauszukönnen, immer nur mitmachen und alles aushalten zu müssen.
Pilgrim, Volker Elis: Manifest für den freien Mann - Teil 1, Reinbek b. Hamburg: Rowohlt 1983 [1977], S. 86
Aber es gibt Verträge, aus denen wir im Moment nicht herauskönnen und nicht herauswollen.
Der Tagesspiegel, 09.05.1999
Sie sollen einmal im Jahr aus ihrem Alltag herauskönnen und - beispielsweise in einem Zeltlager - betreut werden, ohne daß ihr Tatendrang allzu stark eingeschränkt wird.
Süddeutsche Zeitung, 12.12.1996
Aber daß etwas in der Frage der Verhandlungen über die Wiedervereinigung Deutschlands herauskönnen kann, ist sehr zweifelhaft, denn das ist eine deutsche Sache.
Die Zeit, 02.07.1965, Nr. 27
Zitationshilfe
„herauskönnen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/herausk%C3%B6nnen>, abgerufen am 29.01.2020.

Weitere Informationen …

alphabetisch vorangehend alphabetisch nachfolgend
herauskommen
herauskochen
herausknüppeln
herausklügeln
herausklopfen
herauskotzen
herauskrabbeln
herauskramen
herauskratzen
herauskreischen