herausreden

GrammatikVerb · reflexiv
Aussprache
Worttrennunghe-raus-re-den · her-aus-re-den
Wortzerlegungheraus-reden

Bedeutungsübersicht+

  1. eine Ausrede gebrauchen
    1. ⟨sich mit etw. herausreden⟩
    2. [süddeutsch, österreichisch, schweizerisch] ⟨sich auf etw., jmdn. herausreden⟩
eWDG, 1969

Bedeutung

eine Ausrede gebrauchen
Beispiele:
ich will mich nicht herausreden
er versuchte, sich herauszureden
sich mit etw. herausreden
Beispiel:
er wollte sich mit seiner Krankheit herausreden
süddeutsch, österreichisch, schweizerisch sich auf etw., jmdn. herausreden
Beispiel:
Auf Verleumder und Intriganten kann Rudolf sich nicht herausreden [TralowKepler332]

Typische Verbindungen zu ›herausreden‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›herausreden‹.

Verwendungsbeispiele für ›herausreden‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Wenn man solche Fehler zu erklären versucht, wirkt es leicht so, als wolle man sich herausreden.
Die Welt, 06.11.1999
Immerhin kann der sich dann nicht mehr herausreden, in seinem Netz sei alles in Ordnung.
C't, 1998, Nr. 9
Wenn daraus ein Unfall wird, kann man sich nicht mit dem Hund herausreden.
Spoerl, Alexander: Mit dem Auto auf Du, Berlin u. a.: Dt. Buchgemeinschaft 1961 [1953], S. 201
Ich redete mich heraus, indem ich vorgab, mehr Zeit für Sport und eine Arbeitsgemeinschaft in der Schule zu brauchen.
Hermlin, Stephan: Abendlicht, Leipzig: Reclam 1981 [1979], S. 26
Er redete sich nur heraus, suchte nach Gründen, um nicht reisen zu müssen.
Neutsch, Erik: Spur der Steine, Halle: Mitteldeutscher Verl. 1964 [1964], S. 680
Zitationshilfe
„herausreden“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/herausreden>, abgerufen am 10.04.2020.

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