Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

herausrufen

Grammatik Verb
Worttrennung he-raus-ru-fen · her-aus-ru-fen
Wortzerlegung heraus- rufen
Duden, GWDS, 1999

Bedeutungen

1.
von dort drinnen hierher nach draußen rufen
2.
durch Rufen auffordern, veranlassen herauszukommen
3.
selten aus einer Emotion heraus etw. laut rufen

Verwendungsbeispiele für ›herausrufen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Absurditäten liegen über den Dächern, das ruft den ironischen Sinn hellwach heraus. [Die Zeit, 04.08.1967, Nr. 31]
Und das Wort Freiheit war nicht mehr dazu da, herausgerufen, herausgejubelt zu werden. [Die Zeit, 21.04.1972, Nr. 16]
Ebendaselbst war zu vermerken, vor wem die Wache herausgerufen worden war. [Bergengruen, Werner: Der letzte Rittmeister, Berlin: Deutsche Buch-Gemeinschaft 1956 [1952], S. 226]
Sie rief aus dem Exil heraus dazu auf, dass der königlichen Familie künftig bei größeren Ereignissen die kalte Schulter gezeigt werden solle. [Süddeutsche Zeitung, 17.12.2004]
Es ist Mittag, und ein Imam ruft aus irgendeiner der Moscheen heraus zum Gebet. [Die Welt, 25.03.2004]
Zitationshilfe
„herausrufen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/herausrufen>.

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