Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

herausschauen

Grammatik Verb
Aussprache 
Worttrennung he-raus-schau-en · her-aus-schau-en
Wortzerlegung heraus- schauen

Bedeutungsübersicht+

  1. 1. [landschaftlich] nach draußen schauen
  2. 2. [süddeutsch, österreichisch, umgangssprachlich] ⟨dabei schaut nichts heraus⟩ das lohnt sich nicht, bringt keinen Gewinn, Vorteil
eWDG

Bedeutungen

1.
landschaftlich nach draußen schauen
Beispiel:
sie schaute zum Fenster heraus
2.
süddeutsch, österreichisch, umgangssprachlich dabei schaut nichts herausdas lohnt sich nicht, bringt keinen Gewinn, Vorteil
Beispiele:
bei dem Geschäft wird nicht viel herausschauen
es müsste schon einiges für mich bei dem Handel herausschauen

Typische Verbindungen zu ›herausschauen‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›herausschauen‹.

Verwendungsbeispiele für ›herausschauen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Und oben könnte ruhig der offene Kragen oder gar der nackte Hals herausschauen. [Graudenz, Karlheinz u. Pappritz, Erica: Etikette neu, Berlin: Deutsche Buch-Gemeinschaft 1967 [1956], S. 158]
Da sehe ich viele alte Frauen, einsam auf ihrem Platz, traurig zum Fenster herausschauen. [Rösler, Jo Hanns: Wohin sind all die Jahre…, München: Goldmann 1984 [1964], S. 146]
Ein Bein – mindestens – schaut auch an diesem Abend noch aus ihrem Mund heraus. [Die Zeit, 29.03.1996, Nr. 14]
Nur das linke Auge des Mannes schaut geradeaus aus dem Bild heraus. [Die Zeit, 24.11.2005, Nr. 48]
Schon am Ende des ersten Jahres schaute ein kleiner Gewinn heraus. [Süddeutsche Zeitung, 17.05.1996]
Zitationshilfe
„herausschauen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/herausschauen>.

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