herausschauen

GrammatikVerb
Aussprache
Worttrennunghe-raus-schau-en · her-aus-schau-en
Wortzerlegungheraus-schauen

Bedeutungsübersicht+

  1. 1. [landschaftlich] nach draußen schauen
  2. 2. [süddeutsch, österreichisch, umgangssprachlich] ⟨dabei schaut nichts heraus⟩ das lohnt sich nicht, bringt keinen Gewinn, Vorteil
eWDG, 1969

Bedeutungen

1.
landschaftlich nach draußen schauen
Beispiel:
sie schaute zum Fenster heraus
2.
süddeutsch, österreichisch, umgangssprachlich dabei schaut nichts herausdas lohnt sich nicht, bringt keinen Gewinn, Vorteil
Beispiele:
bei dem Geschäft wird nicht viel herausschauen
es müsste schon einiges für mich bei dem Handel herausschauen

Typische Verbindungen zu ›herausschauen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›herausschauen‹.

Verwendungsbeispiele für ›herausschauen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Oben aus dem vierten Stock soll er am hellichten Tag schon herausgeschaut haben.
Die Welt, 22.07.2005
Der rechte Fuß ist stramm verbunden, nur die Zehen schauen noch heraus.
Bild, 21.07.1998
Da sehe ich viele alte Frauen, einsam auf ihrem Platz, traurig zum Fenster herausschauen.
Rösler, Jo Hanns: Wohin sind all die Jahre..., München: Goldmann 1984 [1964], S. 146
Und oben könnte ruhig der offene Kragen oder gar der nackte Hals herausschauen.
Graudenz, Karlheinz u. Pappritz, Erica: Etikette neu, Berlin: Deutsche Buch-Gemeinschaft 1967 [1956], S. 158
Wir warteten, bis alle Bilder verpackt waren, und schauten zu der glücklicherweise aufgelassenen Tür heraus.
Neue deutsche Literatur, 1953, Nr. 2, Bd. 1
Zitationshilfe
„herausschauen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/herausschauen>, abgerufen am 28.03.2020.

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