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herauswollen

Grammatik Verb
Aussprache 
Worttrennung he-raus-wol-len · her-aus-wol-len
Wortzerlegung heraus- wollen2
eWDG

Bedeutung

umgangssprachlich nach draußen gelangen wollen
Beispiel:
die Kinder wollen bei dem herrlichen Wetter heraus
übertragen nicht mit der Sprache herauswollensich nicht äußern wollen, über etw. nicht sprechen wollen
Beispiele:
die Familie will nicht mit der Sprache heraus, wo Lucilia ist [ BrechtKalendergeschichten102]
Claude Reboux wollte mit der Antwort nicht recht heraus [ BredelHeerstraßen273]

Verwendungsbeispiele für ›herauswollen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Es ist eine Tendenz feststellbar, dass viele Unternehmen aus dem Geklüngel herauswollen, um einfach flexibler zu sein. [Der Tagesspiegel, 13.12.2002]
Aber es gibt Verträge, aus denen wir im Moment nicht herauskönnen und nicht herauswollen. [Der Tagesspiegel, 09.05.1999]
Ohnehin, selbst wenn er in seiner Europapolitik aus der reinen Deklamation herauswollte, wo wären denn seine Partner? [Die Zeit, 12.04.1974, Nr. 16]
Wer aus der Tretmühle herauswill, in die wir geraten sind, muß die Realität annehmen, eine saubere Bilanz aufmachen und die Wahrheit sagen. [Die Zeit, 30.10.1992, Nr. 45]
Auch in Regensburg warteten Dutzende Berufspendler, die aus der Domstadt herauswollen, bis zu eineinhalb Stunden auf ihre Verbindungen. [Süddeutsche Zeitung, 02.12.1998]
Zitationshilfe
„herauswollen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/herauswollen>.

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