herauswollen

GrammatikVerb
Aussprache
Worttrennunghe-raus-wol-len · her-aus-wol-len
Wortzerlegungheraus-wollen2
eWDG, 1969

Bedeutung

umgangssprachlich nach draußen gelangen wollen
Beispiel:
die Kinder wollen bei dem herrlichen Wetter heraus
übertragen nicht mit der Sprache herauswollensich nicht äußern wollen, über etw. nicht sprechen wollen
Beispiele:
die Familie will nicht mit der Sprache heraus, wo Lucilia ist [BrechtKalendergeschichten102]
Claude Reboux wollte mit der Antwort nicht recht heraus [BredelHeerstraßen273]

Typische Verbindungen zu ›herauswollen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›herauswollen‹.

Verwendungsbeispiele für ›herauswollen‹

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Es ist eine Tendenz feststellbar, dass viele Unternehmen aus dem Geklüngel herauswollen, um einfach flexibler zu sein.
Der Tagesspiegel, 13.12.2002
Ohnehin, selbst wenn er in seiner Europapolitik aus der reinen Deklamation herauswollte, wo wären denn seine Partner?
Die Zeit, 12.04.1974, Nr. 16
Wer aus der Tretmühle herauswill, in die wir geraten sind, muß die Realität annehmen, eine saubere Bilanz aufmachen und die Wahrheit sagen.
Die Zeit, 30.10.1992, Nr. 45
Auch in Regensburg warteten Dutzende Berufspendler, die aus der Domstadt herauswollen, bis zu eineinhalb Stunden auf ihre Verbindungen.
Süddeutsche Zeitung, 02.12.1998
Zitationshilfe
„herauswollen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/herauswollen>, abgerufen am 07.04.2020.

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