herleihen

Grammatik Verb
Aussprache 
Worttrennung her-lei-hen
Wortzerlegung her-leihen
eWDG, 1969

Bedeutung

süddeutsch, österreichisch jmdm. etw. leihen, etw. verleihen
Beispiel:
die gutmütigen französischen Matrosen liehen ihr eigenes Eßgeschirr her [ WerfelMusa Dagh749]

Thesaurus

Synonymgruppe
ausleihen · ↗verborgen · ↗verleihen  ●  herleihen  ugs.

Typische Verbindungen zu ›herleihen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›herleihen‹.

Verwendungsbeispiele für ›herleihen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Das letztere ist nicht zu verwundern, denn die dort virulenten Spannungen leihen sich mühelos dazu her.
Die Zeit, 03.02.1964, Nr. 05
Das konnte immer nur ein kleiner Teil jener Bilder und Objekte sein, die die Museen der Welt bereit waren herzuleihen.
Süddeutsche Zeitung, 20.09.2002
Bisher wurden mir gelegentlich Bilder angeboten, oder ich wurde angefragt, ob ich zu einer Gemälde-Ausstellung etwas herleihen würde.
Klemperer, Victor: [Tagebuch] 1927. In: ders., Leben sammeln, nicht fragen wozu und warum, Berlin: Aufbau-Taschenbuch-Verl. 2000 [1927], S. 170
Die Spanier sahen einander an und gaben dem Kerl, der die Würfel herlieh, verstohlen Zeichen mit den Augen.
Perutz, Leo: Die dritte Kugel, Reinbek bei Hamburg: Rowohlt 1988 [1915], S. 141
Die Schiffsköche hatten große Kessel mit Kartoffelsuppe zubereitet und die gutmütigen französischen Matrosen liehen ihr eigenes Eßgeschirr her.
Werfel, Franz: Die Vierzig Tage des Musa Dagh II, Stockholm: Bermann - Fischer 1947 [1933], S. 444
Zitationshilfe
„herleihen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/herleihen>, abgerufen am 03.12.2020.

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