Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

hermeneutisch

Grammatik Adjektiv
Aussprache  [hɛʁmeˈnɔɪ̯tɪʃ]
Worttrennung her-me-neu-tisch
GrundformHermeneutik
Duden, GWDS, 1999

Bedeutungen

1.
einen Text o. Ä. erklärend, auslegend
2.
die Hermeneutik betreffend

Typische Verbindungen zu ›hermeneutisch‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›hermeneutisch‹.

Verwendungsbeispiele für ›hermeneutisch‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die folgenden Untersuchungen haben es mit dem hermeneutischen Problem zu tun. [Gadamer, Hans-Georg: Wahrheit und Methode, Tübingen: Mohr 1960, S. 9386]
Das beleuchtet die hermeneutische Bindung des Interpreten an seine Ausgangslage. [Habermas, Jürgen: Theorie des kommunikativen Handelns – Bd. 1. Handlungsrationalität und gesellschaftliche Rationalisierung, Frankfurt a. M.: Suhrkamp 1981, S. 173]
Der hermeneutischen Tradition getreu hält Luther am vierfachen Schriftsinn fest. [Iserloh, Erwin u. a.: Reformation, katholische Reform und Gegenreformation. In: Jedin, Hubert (Hg.) Handbuch der Kirchengeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1967], S. 21594]
Er erfuhr während seiner deutschen Kriegsgefangenschaft eine Art hermeneutischer Wende. [Die Welt, 23.05.2005]
Aus dem Verhältnis der beiden Analysevorgänge läßt sich schließlich die methodologische Aporie der sogenannten hermeneutischen Interpretation ableiten. [Kursbuch, 1966, Bd. 5]
Zitationshilfe
„hermeneutisch“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/hermeneutisch>.

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