hermeneutisch

Grammatik Adjektiv
Aussprache 
Worttrennung her-me-neu-tisch
Grundform Hermeneutik
Wortbildung  mit ›hermeneutisch‹ als Erstglied: ↗Hermeneutik
Duden GWDS, 1999

Bedeutungen

1.
einen Text o. Ä. erklärend, auslegend
2.
die Hermeneutik betreffend

Typische Verbindungen zu ›hermeneutisch‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›hermeneutisch‹.

Verwendungsbeispiele für ›hermeneutisch‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Doch ein normativer Überschuss durchkreuzt auch die besten hermeneutischen Absichten.
Süddeutsche Zeitung, 07.02.2002
Die folgenden Untersuchungen haben es mit dem hermeneutischen Problem zu tun.
Gadamer, Hans-Georg: Wahrheit und Methode, Tübingen: Mohr 1960, S. 9386
Die hermeneutischen Wissenschaften können und sollten ihnen ihr Vorhaben zumindest erschweren.
Die Zeit, 12.06.1995, Nr. 24
Das beleuchtet die hermeneutische Bindung des Interpreten an seine Ausgangslage.
Habermas, Jürgen: Theorie des kommunikativen Handelns - Bd. 1. Handlungsrationalität und gesellschaftliche Rationalisierung, Frankfurt a. M.: Suhrkamp 1981, S. 173
Der hermeneutischen Tradition getreu hält Luther am vierfachen Schriftsinn fest.
Iserloh, Erwin u. a.: Reformation, katholische Reform und Gegenreformation. In: Jedin, Hubert (Hg.) Handbuch der Kirchengeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1967], S. 21594
Zitationshilfe
„hermeneutisch“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/hermeneutisch>, abgerufen am 12.08.2020.

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