herniedergehen

GrammatikVerb
Aussprache
Worttrennungher-nie-der-ge-hen
Wortzerlegungherniedergehen
eWDG, 1969

Bedeutung

gehoben niedergehen
Beispiel:
ein Regen(guss) ging prasselnd hernieder

Typische Verbindungen zu ›herniedergehen‹

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Verwendungsbeispiele für ›herniedergehen‹

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Früh 8 Uhr waren wir eingerückt, kalt war es, Regenschauer gingen hernieder.
Bismarck, Hedwig von: Erinnerungen aus dem Leben einer 95jährigen. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1910], S. 7350
Aber für denjenigen, auf den dieser Goldregen herniedergehen wird, ist es natürlich ein Tropfen auf den heißen Stein.
Die Welt, 05.02.2005
Dank des tropischen Regens, der jeden Morgen herniedergeht, sieht man aber wenigsten immer, wo noch was undicht ist.
Der Spiegel, 13.07.1987
Der Wind fuhr in den kalten Regen, der herniederging, und trieb ihn prasselnd gegen die Fensterscheiben.
Mann, Thomas: Buddenbrooks, Frankfurt a. M.: Fischer 1989 [1901], S. 938
Da musste die »Tante«, nachdem sie endlich aus den Federn gekrochen war, doch unbedingt als heiliger Nikolaus wieder einen Spendenregen herniedergehen lassen.
Ury, Else: Nesthäkchen fliegt aus dem Nest, Stuttgart: K. Thienemanns 1997 [1920], S. 52
Zitationshilfe
„herniedergehen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/herniedergehen>, abgerufen am 05.04.2020.

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