herrschaftsfrei

GrammatikAdjektiv
Worttrennungherr-schafts-frei (computergeneriert)
WortzerlegungHerrschaft-frei

Typische Verbindungen
computergeneriert

Dialog Diskurs Diskussion Gesellschaft Kommunikation Raum Zone

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›herrschaftsfrei‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

So ungefähr jedenfalls darf man sich diesen herrschaftsfreien Dialog in der Antike vorstellen.
Süddeutsche Zeitung, 30.10.2000
Dies hätte vorher im „herrschaftsfreien Dialog“, den Sie anscheinend ablehnen, geregelt werden müssen.
Die Zeit, 13.09.1974, Nr. 38
Das zeigt deutlich die streng genossenschaftliche, herrschaftsfreie Natur der allgemeinen Staatengemeinschaft.
Verdroß, Alfred: Die Entwicklung des Völkerrechts. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1960], S. 17612
Herrschaftsfreie unmittelbare Demokratie und Honoratiorenverwaltung bestehen ferner nur so lange genuin, als keine Parteien als Dauergebilde entstehen, sich bekämpfen und die Ämter zu appropriieren suchen.
Weber, Max: Wirtschaft und Gesellschaft. In: Weber, Marianne (Hg.), Grundriß der Sozialökonomik, Tübingen: Mohr 1922 [1909-1914, 1918-1920], S. 163
Ihrer Legitimationsgrundlage nach ist die bürgerliche Gesellschaft das herrschaftsfreie Spiel der gleichen Kräfte, kann also im Grunde keinerlei Herrschaft, am allerwenigsten eine Klassenherrschaft rechtfertigen.
Heller, Hermann: Staatslehre, Leiden: Sijthoff 1934, S. 108
Zitationshilfe
„herrschaftsfrei“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/herrschaftsfrei>, abgerufen am 24.04.2019.

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