hertragen

GrammatikVerb
Worttrennungher-tra-gen
Wortzerlegungher-tragen
Duden GWDS, 1999

Bedeutungen

1.
etw. in die Richtung des Sprechenden, zum Sprechenden tragen
2.
jmdn., etw. tragen u. dabei hinter, vor oder neben jmdm. gehen

Typische Verbindungen zu ›hertragen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›hertragen‹.

Verwendungsbeispiele für ›hertragen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Er mag es nur nicht, zu viel Wissen vor sich herzutragen.
Die Zeit, 09.12.2013, Nr. 49
Doch kein Herz trägt sie mir wieder durch das Dunkel her.
Süddeutsche Zeitung, 14.08.2002
Der Fürst ist doch nur gichtleidend, kann er nicht hergetragen werden?
Friedländer, Hugo: Der Beleidigungsprozeß des Berliner Stadtkommandanten, Generalleutnant z.D. Graf Kuno von Moltke gegen den Herausgeber der »Zukunft« Maximilian Harden. In: ders., Interessante Kriminal-Prozesse, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1920], S. 3973
Für die Kindsmutter und die älteren Leute hatte man einige Stühle hergetragen.
Werfel, Franz: Die Vierzig Tage des Musa Dagh II, Stockholm: Bermann - Fischer 1947 [1933], S. 51
Den Koffer mit den Kleidern und die Tüte mit meinem Gürtel trug einer hinter dem Kopfende her.
Müller, Herta: Herztier, Reinbek: Rowohlt 1994, S. 27
Zitationshilfe
„hertragen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/hertragen>, abgerufen am 29.03.2020.

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