Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

herummeckern

Grammatik Verb · meckert herum, meckerte herum, hat herumgemeckert
Aussprache [hɛˈʀʊmmɛkɐn]
Worttrennung he-rum-me-ckern · her-um-me-ckern
Wortzerlegung herum- meckern
ZDL-Vollartikel

Bedeutung

umgangssprachlich, abwertend fortwährend kleinlich und böswillig kritisieren, nörgeln
siehe auch herummotzen
Beispiele:
Wenn ich zu spät zum Abendbrot komme, meckert meine Mutter wieder ewig herum. [Vogel, Maja von / Wich, Henriette / Bodmer, Anna-Maria: Die drei !!! 1, 2, 3 – Gefahr! Stuttgart 2011]
Wenn wir also am Zustand der Jugend herummeckern, dann sollten wir dabei immer bedenken, dass wir die Umwelt gestalten, in der sie sich zurechtfinden müssen. [Die Welt, 30.06.2018]
Einige Monate später, als mein Bauch nicht dicker wurde, begann sie herumzuerzählen, dass ich unfruchtbar sei. Unfruchtbar! Ständig meckerte sie herum. Sie schikanierte mich. Dich drängte sie, dir eine zweite Frau zu nehmen. [Syngué sabour, pierre de patience, 2012, 2012, aufgerufen am 31.10.2014]
Als nach Stunden die Hütte endlich erreicht war, machte Andreas dem Vater Vorhaltungen. Doch der stritt ab, wie immer, und die Mutter stimmte zu, auch wie immer. Selbst die Schwestern stellten sich nun gegen den Bruder: Es könnte so schön sein, wenn er nicht dauernd herummeckerte. […] [Der Spiegel, 14.12.2009]
Er meckerte überheblich an allem herum, nichts war ihm recht. [Neues Deutschland, 04.12.1959]

letzte Änderung:

Zitationshilfe
„herummeckern“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/herummeckern>.

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