heteronom

GrammatikAdjektiv
Aussprache
Worttrennunghe-te-ro-nom

Typische Verbindungen zu ›heteronom‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

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Verwendungsbeispiele für ›heteronom‹

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Sie ist nicht heteronom, sondern autonom und läßt sich allein durch Freiheit bestimmen.
Heuß, Alfred: Verlust der Geschichte, Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht 1959, S. 5
Wenn Marx von der „Produktion der menschlichen Tätigkeit als Arbeit“ spricht, meint er die Entfremdung autonomen Tuns zum heteronomen Tun.
Die Zeit, 03.12.1982, Nr. 49
Die rationale Begründung der Moral und des Gesellschaftsaufbaus ist zu verstehen aus der Abwehr ihrer »heteronomen« Begründung durch die Kirchen.
Maurer, W.: Aufklärung. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1957], S. 17707
Erst wenn jenes Element rein, ohne heteronomen Rest in die Objektivität des Gedankens aufgelöst wird, treibt es zur Utopie.
Adorno, Theodor W.: Minima Moralia, Frankfurt a. M.: Suhrkamp 1971 [1951], S. 255
Einmal meinte er, als Forderung, nichts unbesehen und ungeprüft zu akzeptieren, Freiheit, die Emanzipation von der Bevormundung durch heteronome Dogmen.
Adorno, Theodor W.: Philosophie und Lehrer. In: Kadelbach, Gerd (Hg.) Erziehung zur Mündigkeit, Frankfurt a. M.: Suhrkamp 1973 [1966], S. 38
Zitationshilfe
„heteronom“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/heteronom>, abgerufen am 29.03.2020.

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