hierlassen

GrammatikVerb
Aussprache
Worttrennunghier-las-sen
Wortzerlegunghier-lassen
eWDG, 1969

Bedeutung

etw., jmdn. an einem bestimmten Ort, dem Standpunkt des Sprechers, lassen
a)
etw. (zur Aufbewahrung), jmdn. an einem bestimmten Ort lassen
Beispiele:
ich möchte den Koffer bis morgen hierlassen
ich habe eine dringende Besorgung zu machen. Kann ich mein Kind solange hierlassen?
b)
etw., jmdn. zurücklassen
Beispiel:
er ist weggegangen, ohne eine Nachricht hierzulassen

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Er bot mir an, den Hefter für ein paar Tage hierzulassen.
Schulze, Ingo: Neue Leben, Berlin: Berlin Verlag 2005, S. 186
Ich fragte weiter, ob ich die Tüte trotzdem hierlassen könne.
Die Zeit, 15.04.1983, Nr. 16
Allerdings haben wir Bedingungen genannt: Sie müssen uns zwölf Monate vorher informieren und die Maschinen hierlassen.
konkret, 1989
Ich schwanke, ob wir die Lexika zu Gertrud Schmidt schaffen oder hierlassen.
Klemperer, Victor: [Tagebuch] 1944. In: Nowojski, Walter (Hg.), Ich will Zeugnis ablegen bis zum letzten, Berlin: Aufbau-Taschenbuch-Verl. 1999 [1944], S. 97
Joachim Penzel, ein Kunstsoziologe, habe die Kamera hiergelassen, weil er eine Dokumentation über das Leben im Tacheles machen will.
Der Tagesspiegel, 08.12.2002
Zitationshilfe
„hierlassen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/hierlassen>, abgerufen am 17.10.2019.

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