Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

himmeln

Grammatik Verb
Aussprache  [ˈhɪml̩n]
Worttrennung him-meln
Wortbildung  mit ›himmeln‹ als Letztglied: anhimmeln
eWDG

Bedeutung

umgangssprachlich schwärmerisch blicken
Beispiele:
himmelnde Augen
Am Sonntag nachmittag hatte Jenny gesungen, etwas peinlich Sentimentales, wobei sie himmelte [ H. Mann2,41]

Typische Verbindungen zu ›himmeln‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›himmeln‹.

Verwendungsbeispiele für ›himmeln‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die Männer in der Bar himmeln ihn an, den kleinen, muskulösen, tätowierten Cruz. [Die Zeit, 28.10.2013, Nr. 43]
Dort lebte sie zwischen 1915 und 1917, himmelte ihn in ihrem Tagebuch an. [Bild, 07.11.2005]
Himmelt mich nicht ständig nur als Sportstar an ", zitiert ihn eine chinesische Wirtschaftszeitschrift. [Die Welt, 20.06.2005]
Jean Genet himmelte seinerzeit die Deutschen an und heute die Araber. [Die Zeit, 24.05.1968, Nr. 21]
Vor einem Jahr noch hatte sie ihr Zimmer mit Bravo‑Postern vollgeklebt, himmelte ihre Idole an. [Bild, 05.01.2002]
Zitationshilfe
„himmeln“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/himmeln>.

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