himmelschreiend

GrammatikAdjektiv
Aussprache
Worttrennunghim-mel-schrei-end
WortzerlegungHimmelschreiend
Rechtschreibregeln§ 36 (1.1)
eWDG, 1969

Bedeutung

umgangssprachlich im höchsten Grade schrecklich, Sühne fordernd
Beispiele:
er hat ein himmelschreiendes Unrecht begangen
eine himmelschreiende Schuld
ein himmelschreiender Missstand

Typische Verbindungen zu ›himmelschreiend‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›himmelschreiend‹.

Verwendungsbeispiele für ›himmelschreiend‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Und immer wieder werden sie, trotz himmelschreiender Not, nein sagen.
Die Zeit, 16.10.1995, Nr. 42
Uns war das himmelschreiende Unrecht, das Leid, das den Juden angetan wurde, ihre Vertreibung aus Deutschland bekannt.
Hahn, Ulla: Unscharfe Bilder, München: Deutsche Verlags-Anstalt 2003, S. 51
Zu den "himmelschreienden Vergleichen" gehört eindeutig der Vergleich mit der Eta.
Die Welt, 18.10.2001
Die schlimmsten Ungerechtigkeiten dieser Welt nennen wir himmelschreiend, vermutlich deshalb, weil wir hier auf Erden nichts von ihnen hören wollen.
Süddeutsche Zeitung, 06.02.1996
Darin sah sie eine große Undankbarkeit und eine himmelschreiende Ungerechtigkeit.
Bredel, Willi: Die Väter. In: ders., Gesammelte Werke in Einzelausgaben, Bd. 7, Berlin: Aufbau-Verl. 1973 [1946], S. 76
Zitationshilfe
„himmelschreiend“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/himmelschreiend>, abgerufen am 03.04.2020.

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