hinaufblicken

Grammatik Verb · blickt hinauf, blickte hinauf, hat hinaufgeblickt
Worttrennung hi-nauf-bli-cken · hin-auf-bli-cken
Wortzerlegung hinauf-blicken
Duden, GWDS, 1999 und DWDS

Bedeutung

gehoben jmd. blickt hinaufnach (dort) oben blicken
Beispiele:
In der Tat ist es ein erhebendes Gefühl, wenn man nach den 643 Kilometern oder auch nur einem Teil des St.‑Olavs‑Weges endlich den Null‑Kilometer‑Stein vor dem Nidarosdom umarmt und an der reich verzierten Domfassade hinaufblickt. [Die Welt, 29.10.2016]
Auf einen Stock gestützt, mit dem Ranzen auf dem Rücken, blickt er sehnsuchtsvoll zur Burg hinauf. [Süddeutsche Zeitung, 22.01.2004]
Poleske blickt hinauf in das zerflossene Licht, legt die Hand über die Augen und blickt wieder hinauf. [Bobrowski, Johannes: Levins Mühle, Frankfurt a. M.: Fischer 1964, S. 26]
Am Fenster der Mountethütte sitzt eine Frau so, dass sie ungehindert zum Obergabelhorn hinaufblicken kann, wo Mann und Freund als schwarze Pünktchen hoch oben am Gipfel kleben, in den letzten Metern der […] Nordwand. [Jahrbuch des Schweizer Alpen-Clubs. Schweizer Alpen-Club, Zürich 1958]
übertragen Der Gründer der Fünften Republik war »eine Statue für die Franzosen«, schreibt Legrand, ein Denkmal schon zu Lebzeiten, zu dem man [ehrfürchtig] hinaufblickte. [Neue Zürcher Zeitung, 27.08.2015]

letzte Änderung:

Typische Verbindungen zu ›hinaufblicken‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›hinaufblicken‹.

Zitationshilfe
„hinaufblicken“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/hinaufblicken>, abgerufen am 15.05.2021.

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