hinaufbringen

GrammatikVerb
Aussprache
Worttrennunghi-nauf-brin-gen · hin-auf-brin-gen (computergeneriert)
Wortzerlegunghinauf-bringen
eWDG, 1969

Bedeutungen

1.
etw. nach dort oben bringen
Beispiel:
das Gepäck wird vom Hotelpersonal hinaufgebracht
2.
österreichisch sich hinaufbringenseine Stellung, wirtschaftliche Lage verbessern
Beispiele:
Sie ... müßten dann zusehen, durch Fleiß und Aufmerksamkeit sich hinaufzubringen [KafkaAmerika173]
Sie [die Familie] hatte sich durch Industrien hinaufgebracht [Lernet-HoleniaMaltravers113]

Typische Verbindungen
computergeneriert

Berg Treppe bringen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›hinaufbringen‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Bergsteigen muß niemand, Bahnen bringen alle hinauf auf den Berg.
Süddeutsche Zeitung, 10.10.1997
Sobald „auf Station“ ein Bett frei sei, soll ich hinaufgebracht werden.
Die Zeit, 23.11.1979, Nr. 48
Aber es ist doch auch nichts um mich, das mich irgendwie hinaufbringen könnte.
Schnitzler, Arthur: Jugend in Wien, Eine Autobiographie. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1918], S. 40070
Frau Klingler nahm sich der Tochter an und brachte sie hinauf in ihr Zimmer.
Trott, Magda: Puckis neue Streiche, Stuttgart: Titania (1951) [1920], S. 109
Wie Margret an diesem Morgen das Kaffeewasser hinaufbrachte, ging der Herr mit auf dem Rücken verschränkten Armen ungeduldig im Zimmer auf und ab.
Viersbeck, Doris: Erlebnisse eines Hamburger Dienstmädchens. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1910], S. 8101
Zitationshilfe
„hinaufbringen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/hinaufbringen>, abgerufen am 22.10.2018.

Weitere Informationen …

alphabetisch vorangehend alphabetisch nachfolgend
hinaufbrausen
hinaufblinzeln
hinaufblinken
hinaufblicken
hinaufbitten
hinaufbuckeln
hinaufdienen
hinaufdrücken
hinaufdürfen
hinaufeilen