Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

hinauffallen

Grammatik Verb
Aussprache 
Worttrennung hi-nauf-fal-len · hin-auf-fal-len
Wortzerlegung hinauf- fallen
eWDG

Bedeutung

umgangssprachlich, spöttisch die Treppe hinauffallenohne sein Zutun befördert werden
Beispiel:
obwohl er aus seiner Stellung entlassen wurde, ist er doch die Treppe hinaufgefallen

Verwendungsbeispiele für ›hinauffallen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Mit mir fuhr Lea Grosse; ihr Mann sei »die Treppe hinaufgefallen« auf einen hohen Posten im Auswärtigen Amt. [Klemperer, Victor: [Tagebuch] 1952. In: ders., So sitze ich denn zwischen allen Stühlen, Berlin: Aufbau-Verl. 1999 [1952], S. 338]
Als Kind bin ich dieses Trottoir immer hinaufgefallen, auch später mit den hochhackigen Schuhen immer wieder an dem weißgrauen Antritt gestolpert. [Die Zeit, 30.10.1987, Nr. 45]
Dass Mitarbeiter nach ihrer Auszeit die Karriereleiter hinauffallen, ist jedoch eher eine Ausnahme. [Die Zeit, 19.11.2001, Nr. 47]
Zitationshilfe
„hinauffallen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/hinauffallen>.

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