hinauffallen

GrammatikVerb
Aussprache
Worttrennunghi-nauf-fal-len · hin-auf-fal-len (computergeneriert)
Wortzerlegunghinauf-fallen
eWDG, 1969

Bedeutung

umgangssprachlich, spöttisch die Treppe hinauffallenohne sein Zutun befördert werden
Beispiel:
obwohl er aus seiner Stellung entlassen wurde, ist er doch die Treppe hinaufgefallen

Verwendungsbeispiele für ›hinauffallen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Mit mir fuhr Lea Grosse; ihr Mann sei »die Treppe hinaufgefallen« auf einen hohen Posten im Auswärtigen Amt.
Klemperer, Victor: [Tagebuch] 1952. In: ders., So sitze ich denn zwischen allen Stühlen, Berlin: Aufbau-Verl. 1999 [1952], S. 338
Als Kind bin ich dieses Trottoir immer hinaufgefallen, auch später mit den hochhackigen Schuhen immer wieder an dem weißgrauen Antritt gestolpert.
Die Zeit, 30.10.1987, Nr. 45
Dass Mitarbeiter nach ihrer Auszeit die Karriereleiter hinauffallen, ist jedoch eher eine Ausnahme.
Die Zeit, 19.11.2001, Nr. 47
Zitationshilfe
„hinauffallen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/hinauffallen>, abgerufen am 29.03.2020.

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