Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

hinauftreiben

Grammatik Verb
Aussprache  [hɪˈnaʊ̯ftʀaɪ̯bn̩]
Worttrennung hi-nauf-trei-ben · hin-auf-trei-ben
Wortzerlegung hinauf- treiben
eWDG

Bedeutungen

1.
ein Tier nach dort oben treiben
Beispiel:
das Vieh wird auf die Alm hinaufgetrieben
2.
etw. steigern, erhöhen
Beispiele:
die Preise künstlich hinauftreiben
Er kann an der literarischen Börse den Kurs eines Autors ebenso hinauftreiben wie demolieren [ St. ZweigBalzac315]

Thesaurus

Synonymgruppe
Schub verleihen · anheizen · erhöhen · hinauftreiben · hochtreiben · steigern  ●  explodieren lassen (Kosten, Preise)  übertreibend, variabel · in die Höhe treiben  Hauptform · (nach oben) pushen  ugs., Jargon · hochjagen  ugs. · hochjubeln  ugs., salopp · nach oben jagen  ugs.

Verwendungsbeispiele für ›hinauftreiben‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Sie alle haben erhebliche Gelder mitgebracht, die teilweise spekulativ eingesetzt wurden und die Preise entsprechend hinaufgetrieben haben. [Die Zeit, 04.10.1963, Nr. 40]
Zweitens kann das Unternehmen seine stillen Reserven auflösen und damit seinen Aktienkurs hinauftreiben. [Die Welt, 17.11.1999]
Die SPD ziert sich und möchte den Preis verständlicherweise hinauftreiben. [Die Zeit, 30.09.2013, Nr. 39]
Ich lasse mich hinauftreiben, bis mir die inzwischen völlig verschwitzte kalifornische Maria beinahe in die Arme fällt, und frage sie, was ist denn? [Die Zeit, 02.09.2002, Nr. 35]
Und seit dem 11. September sind die Zahlen noch weiter hinaufgetrieben worden. [Süddeutsche Zeitung, 06.06.2002]
Zitationshilfe
„hinauftreiben“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/hinauftreiben>.

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