hinauftreiben

GrammatikVerb
Aussprache
Worttrennunghi-nauf-trei-ben · hin-auf-trei-ben
Wortzerlegunghinauf-treiben
eWDG, 1969

Bedeutungen

1.
ein Tier nach dort oben treiben
Beispiel:
das Vieh wird auf die Alm hinaufgetrieben
2.
etw. steigern, erhöhen
Beispiele:
die Preise künstlich hinauftreiben
Er kann an der literarischen Börse den Kurs eines Autors ebenso hinauftreiben wie demolieren [St. ZweigBalzac315]

Typische Verbindungen
computergeneriert

Berg treiben

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›hinauftreiben‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Sie alle haben erhebliche Gelder mitgebracht, die teilweise spekulativ eingesetzt wurden und die Preise entsprechend hinaufgetrieben haben.
Die Zeit, 04.10.1963, Nr. 40
Zweitens kann das Unternehmen seine stillen Reserven auflösen und damit seinen Aktienkurs hinauftreiben.
Die Welt, 17.11.1999
Und seit dem 11. September sind die Zahlen noch weiter hinaufgetrieben worden.
Süddeutsche Zeitung, 06.06.2002
Der Anblick riß mich aus meiner Trägheit empor und trieb mich höher hinauf.
Bergg, Franz: Ein Proletarierleben. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1913], S. 8721
Darauf trieb es den Knaben immer wieder an die Tür der Feststube hinauf.
Stehr, Hermann: Der Heiligenhof, München: List 1952 [1918], S. 269
Zitationshilfe
„hinauftreiben“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/hinauftreiben>, abgerufen am 18.02.2019.

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