Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

hinaufwachsen

Grammatik Verb
Worttrennung hi-nauf-wach-sen · hin-auf-wach-sen
Wortzerlegung hinauf- wachsen1
Duden, GWDS, 1999

Bedeutung

nach (dort) oben wachsen

Verwendungsbeispiele für ›hinaufwachsen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Durch ihn sollen wir höher hinaufwachsen in eine noch feinere geistigere kompliziertere Weltsphäre. [Scheerbart, Paul: Lesabéndio. In: Deutsche Literatur von Lessing bis Kafka, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1913], S. 6612]
Aus allen Richtungen wachsen die Geräusche den Berg hinauf und werden vom Wind zerrissen. [Die Zeit, 22.02.1965, Nr. 08]
Indem das Kind aus dem Hauswesen in die Öffentlichkeit hinaufwächst, vollzieht sich eine kontinuierliche Entwicklung. [Blättner, Fritz: Geschichte der Pädagogik, Heidelberg: Quelle & Meyer 1961 [1951], S. 174]
Das rote Kleid einer ermordeten Mutter wächst in den Augen des Kindes am Boden entlang und die Wände hinauf. [Die Welt, 10.12.2005]
Lolas Broschürenstapel wuchs neben dem Bett hinauf wie ein schiefes Nachtkästchen. [Müller, Herta: Herztier, Reinbek: Rowohlt 1994, S. 22]
Zitationshilfe
„hinaufwachsen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/hinaufwachsen>.

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