Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

hinaufwuchten

Grammatik Verb
Worttrennung hi-nauf-wuch-ten · hin-auf-wuch-ten
Wortzerlegung hinauf- wuchten

Verwendungsbeispiele für ›hinaufwuchten‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Könnte man Sisyphos nicht auch als den Mann sehen, der den Stein beharrlich immer wieder hinaufwuchtet und ihn so hindert, endgültig hinunter zu rollen? [Die Zeit, 23.10.2007, Nr. 44]
Mit hüpfenden Brustlappen und dicken Bauchfalten wuchtete sich der 34‑Jährige durch die Seile hinauf in den Ring. [Die Welt, 01.09.2003]
Besonders die schweren Fahrer wuchten sich mit ganzer Kraft die Anstiege hinauf, immer mit dem bangen Blick auf die Karenzzeit, die sie einhalten müssen. [Die Zeit, 12.07.2006, Nr. 28]
Der war hier inzwischen als Fluchthelfer akzeptiert, wuchtete Koffer das steile Ufer hinauf, trug Kinder, kam immer wieder zurück und holte andere Flüchtlinge. [Die Zeit, 30.06.1967, Nr. 26]
Die Gegend um Pergamon hat keinen Marmor – jeder Quader mußte vermutlich per Schiff von Lesbos herangeschafft und steile 330 Meter zum Burgberg hinaufgewuchtet werden. [o. A.: Comic in Marmor. In: Bild der Wissenschaft auf CD-ROM, Stuttgart: Dt. Verl.-Anst. 1998 [1997]]
Zitationshilfe
„hinaufwuchten“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/hinaufwuchten>.

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