hinausdrücken

GrammatikVerb
Aussprache
Worttrennunghi-naus-drü-cken · hin-aus-drü-cken (computergeneriert)
Wortzerlegunghinaus-drücken
eWDG, 1969

Bedeutung

umgangssprachlich
1.
jmdn. aus seiner Stellung, einer Position drängen
Beispiel:
[der Besitzer der Bäckerei und Weinwirtschaft] war von den Mehl- und Weinschulden ... aus seinem schmalen, verräucherten Goldgrübchen hinausgedrückt worden [L. FrankMännerquartett1,303]
2.
sich hinausdrückeneinen Raum unauffällig verlassen
Beispiele:
sich eilig, scheu zur Tür hinausdrücken
als er sich leise hinausdrücken wollte, wurde er zurückgerufen

Typische Verbindungen
computergeneriert

drücken

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›hinausdrücken‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Der Alte wird mich aus der Firma hinausdrücken, das ist sicher.
Baum, Vicky: Menschen im Hotel, München: Droemersche Verlagsanstalt 1956 [1929], S. 305
Wie ein gejagtes Tier auf der Flucht drückte sie sich zur Tür hinaus, war verschwunden.
Süddeutsche Zeitung, 25.08.1998
Da sich in diesem Augenblick das Auslaßventil öffnet, drückt der Kolbenboden das nunmehr verbrannte Gemisch aus dem Zylinder hinaus.
Dillenburger, Helmut: Das praktische Autobuch, Gütersloh: Bertelsmann 1965 [1957], S. 142
Der Revolutionsrat ist durch interne Machtkämpfe gelähmt; dort versucht eine prokommunistische Minderheit, ihre Niederlage wettzumachen und die Gemäßigten hinauszudrücken.
Die Zeit, 07.11.1975, Nr. 46
Die Mutter drückte sich wie ein geprügelter Hund hinaus.
Janitschek, Maria: Die neue Eva. In: Deutsche Literatur von Frauen, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1902], S. 10400
Zitationshilfe
„hinausdrücken“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/hinausdrücken>, abgerufen am 22.08.2019.

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