Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

hinausekeln

Grammatik Verb
Aussprache 
Worttrennung hi-naus-ekeln · hin-aus-ekeln
Wortzerlegung hinaus- ekeln
eWDG

Bedeutung

salopp jmdn. durch unfreundliches Verhalten aus etw. vertreiben
Beispiele:
man hat ihn aus der Abteilung, dem Haus hinausgeekelt
wobei die Absicht, mich hinauszuekeln, nicht zu verkennen war [ G. Hauptm.3,367]

Thesaurus

Synonymgruppe
hinausekeln · vergraulen · wegekeln · wegmobben  ●  wegbeißen  fig. · rausekeln  ugs. · rausmobben  ugs.
Assoziationen

Verwendungsbeispiele für ›hinausekeln‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Diese Bemühung ist problematisch und schwierig, denn die engagierte Literatur unseres Jahrzehnts provoziert den Bruch mit dem Bürger, sie versucht, ihn aus dem Theater hinauszuekeln. [Die Zeit, 29.11.1968, Nr. 48]
Und weil sie nun die anständigen Reisenden hinausgeekelt haben, treiben sie Propaganda. [Tucholsky, Kurt: Reisende, meidet Bayern! In: Kurt Tucholsky, Werke – Briefe – Materialien, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1924]]
Er ist es, der die Redaktion ruiniert und die politisch denkfähigen Redaktionsmitglieder hinausgeekelt hat. [konkret, 1983]
Ihre besten intellektuellen Köpfe hat die Partei in den letzten Jahren hinausgeekelt oder sie davonziehen lassen, ohne einen Versuch zu machen, sie zu halten. [konkret, 1984]
Oder wollte er etwa die PDS aus der Schweriner Koalition hinausekeln? [Süddeutsche Zeitung, 17.05.2001]
Zitationshilfe
„hinausekeln“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/hinausekeln>.

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