hinausekeln

GrammatikVerb
Aussprache
Worttrennunghi-naus-ekeln · hin-aus-ekeln
Wortzerlegunghinaus-ekeln
eWDG, 1969

Bedeutung

salopp jmdn. durch unfreundliches Verhalten aus etw. vertreiben
Beispiele:
man hat ihn aus der Abteilung, dem Haus hinausgeekelt
wobei die Absicht, mich hinauszuekeln, nicht zu verkennen war [G. Hauptm.3,367]

Thesaurus

Synonymgruppe
hinausekeln · ↗vergraulen · wegekeln · ↗wegmobben  ●  ↗wegbeißen  fig. · ↗rausekeln  ugs. · rausmobben  ugs.
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

ekeln

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›hinausekeln‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Diese Bemühung ist problematisch und schwierig, denn die engagierte Literatur unseres Jahrzehnts provoziert den Bruch mit dem Bürger, sie versucht, ihn aus dem Theater hinauszuekeln.
Die Zeit, 29.11.1968, Nr. 48
Und weil sie nun die anständigen Reisenden hinausgeekelt haben, treiben sie Propaganda.
Tucholsky, Kurt: Reisende, meidet Bayern! In: Kurt Tucholsky, Werke - Briefe - Materialien, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1924]
Er ist es, der die Redaktion ruiniert und die politisch denkfähigen Redaktionsmitglieder hinausgeekelt hat.
konkret, 1983
Oder wollte er etwa die PDS aus der Schweriner Koalition hinausekeln?
Süddeutsche Zeitung, 17.05.2001
Ihre besten intellektuellen Köpfe hat die Partei in den letzten Jahren hinausgeekelt oder sie davonziehen lassen, ohne einen Versuch zu machen, sie zu halten.
konkret, 1984
Zitationshilfe
„hinausekeln“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/hinausekeln>, abgerufen am 16.09.2019.

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