hinausfeuern

GrammatikVerb
Aussprache
Worttrennunghi-naus-feu-ern · hin-aus-feu-ern (computergeneriert)
Wortzerlegunghinaus-feuern
eWDG, 1969

Bedeutung

salopp jmdn. entlassen, rausschmeißen
Beispiele:
man hat ihn aus dem Betrieb, Verein hinausgefeuert
Ruhestörer kräftig hinausfeuern, nachdem sie ihre Zeche beglichen haben [A. ZweigErziehung489]

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Wenn er wirklich auftauchen sollte, dann werde ich ihn hinausfeuern!
Simmel, Johannes Mario: Es muß nicht immer Kaviar sein, Zürich: Schweizer Verl.-Haus 1984 [1960], S. 30
Zu ihr haben die Redakteure des „Figaro“ sich bekannt, auf die Gefahr, hinausgefeuert zu werden aus ihren hochbezahlten Positionen.
Die Zeit, 30.05.1969, Nr. 22
In Schräglage liegt der Qualifier sehr stabil, am Kurvenausgang kann man die Maschine zielgenau auf die Gerade hinausfeuern.
Die Welt, 05.11.2005
Und nun hatte sie ihn also hinausgefeuert, ja, so erzählte es Strasser mit teuflischer Genugtuung, weil eben dieser Graf den Mierenbach ins Gefängnis gebracht hatte.
Die Zeit, 26.04.1956, Nr. 17
Zitationshilfe
„hinausfeuern“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/hinausfeuern>, abgerufen am 18.07.2019.

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