Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

hinauslehnen

Grammatik Verb · reflexiv
Aussprache 
Worttrennung hi-naus-leh-nen · hin-aus-leh-nen
Wortzerlegung hinaus- lehnen1
eWDG

Bedeutung

sich nach dort draußen lehnen
Beispiele:
er lehnte sich weit zum Fenster hinaus
nicht hinauslehnen! (= warnende Aufschrift, besonders an den Fenstern von Eisenbahnzügen)

Verwendungsbeispiele für ›hinauslehnen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Ulf wird das Rennen machen, da lehnen wir uns jetzt schon ganz weit hinaus. [Süddeutsche Zeitung, 15.04.2003]
Aber Iras Mutter benötigt zu ihrem Wohlbefinden ein Fenster zur Straße hinaus, sie will sich hinauslehnen und das quirlige Leben dort unten beobachten können. [Der Tagesspiegel, 22.08.1996]
Das Kind war nach dem Einschlafen wieder aufgewacht, hatte das Fenster geöffnet und sich offenbar zu weit hinausgelehnt. [Süddeutsche Zeitung, 18.11.1999]
Er lehnte sich zu weit hinaus, stürzte vier Meter tief – tot. [Bild, 15.04.1999]
Wegen der Fliegengaze vor dem Fenster kann man sich nicht hinauslehnen. [Schulze, Ingo: Simple Storys, Berlin: Berlin-Verl. 1998, S. 163]
Zitationshilfe
„hinauslehnen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/hinauslehnen>.

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