hinauslehnen

GrammatikVerb · reflexiv
Aussprache
Worttrennunghi-naus-leh-nen · hin-aus-leh-nen
Wortzerlegunghinaus-lehnen1
eWDG, 1969

Bedeutung

sich nach dort draußen lehnen
Beispiele:
er lehnte sich weit zum Fenster hinaus
nicht hinauslehnen! (= warnende Aufschrift, besonders an den Fenstern von Eisenbahnzügen)

Typische Verbindungen zu ›hinauslehnen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›hinauslehnen‹.

Verwendungsbeispiele für ›hinauslehnen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Ulf wird das Rennen machen, da lehnen wir uns jetzt schon ganz weit hinaus.
Süddeutsche Zeitung, 15.04.2003
Aber Iras Mutter benötigt zu ihrem Wohlbefinden ein Fenster zur Straße hinaus, sie will sich hinauslehnen und das quirlige Leben dort unten beobachten können.
Der Tagesspiegel, 22.08.1996
Wegen der Fliegengaze vor dem Fenster kann man sich nicht hinauslehnen.
Schulze, Ingo: Simple Storys, Berlin: Berlin-Verl. 1998, S. 163
Fast alle Männer lehnten sich so weit wie möglich hinaus und winkten ihren Familien zu.
Nadolny, Sten: Selim oder Die Gabe der Rede, München: Piper 1997 [1990], S. 10
Ich zündete mir eine Zigarette an und lehnte mich zum Fenster hinaus.
Hilsenrath, Edgar: Der Nazi & der Friseur, Köln: Literar. Verl. Braun 1977, S. 316
Zitationshilfe
„hinauslehnen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/hinauslehnen>, abgerufen am 10.04.2020.

Weitere Informationen …

alphabetisch vorangehend alphabetisch nachfolgend
hinauslegen
hinauslaufen
hinauslassen
hinauslangen
hinauskrabbeln
hinausleuchten
hinauslugen
hinausmachen
hinausmanövrieren
hinausmarschieren