hinausschmeißen

GrammatikVerb
Aussprache
Worttrennunghi-naus-schmei-ßen · hin-aus-schmei-ßen (computergeneriert)
Wortzerlegunghinaus-schmeißen
eWDG, 1969

Bedeutung

salopp
1.
bildlich
Synonym zu hinauswerfen (Lesart 1)
Beispiel:
das Geld zum Fenster hinausschmeißen (= Geld verschwenden)
2.
Synonym zu hinauswerfen (Lesart 2)
Beispiele:
als sie frech wurden, hat man die Jugendlichen (hochkant) hinausgeschmissen
Sie haben doch dem Probst versprochen, daß Sie ihn hinausschmeißen, weil er ein Roter sein soll [BrechtPuntila4]

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Wir können es uns nicht mehr leisten, Geld zum Fenster hinauszuschmeißen.
Süddeutsche Zeitung, 24.04.1999
Sie können mir glauben, dass wir das nicht machen, um "Geld zum Fenster" hinauszuschmeißen.
Die Welt, 30.10.2002
Damit weckt er in jeder Gruppe den Wunsch, ihn hinauszuschmeißen.
Schwanitz, Dietrich: Männer, Frankfurt a. M.: Eichborn 2001, S. 305
Wenn Chemnitz morgen aussprang, waren die Vierzigtausend für die Stützung des Kurses zum Fenster hinausgeschmissen.
Baum, Vicky: Menschen im Hotel, München: Droemersche Verlagsanstalt 1956 [1929], S. 78
Klenk, nachdem er die Russin hinausgeschmissen hatte, lag schwach und befriedigt in raschen, leicht wirren Gedanken.
Feuchtwanger, Lion: Erfolg. In: ders., Gesammelte Werke in Einzelbänden, Bd. 6, Berlin: Aufbau-Verl. 1993 [1930], S. 366
Zitationshilfe
„hinausschmeißen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/hinausschmeißen>, abgerufen am 22.02.2019.

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